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Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina...

Ein weiterer wild gefangener Delfin stirbt in Singapur

Sharmila, ein Indopazifischer Großer Tümmler, der auf den Salomonen gefangen wurde, starb vor kurzem auf Dolphin Island, einem Teil des Marine Life Parks der Resorts World auf der singapurischen Insel Sentosa ist. Das teilte das Delfinarium am 12. Mai in seinem Blog mit.

Die Tierschutzorganisation Society for the Prevention of Cruelty to Animals (SPCA Singapore; dt.: Gesellschaft zur Verhütung von Grausamkeiten an Tieren) fordert die Einrichtung jetzt auf, die übrigen 23 ebenfalls wild gefangenen Delfine freizulassen. Der Park wurde 2013 eröffnet – dafür wurden auf den Salomonen 27 Delfine gefangen, um das Delfinarium mit Tieren zu versorgen. Zwei der Tiere starben bereits noch bevor die Anlage überhaupt fertiggestellt waren. Die anderen 25 Delfine wurden für die Zeit, in welcher das Delfinarium in Singapur fertiggebaut wurde, auf den Philippinen „zwischengelagert“. 24 der Tiere erreichten schließlich Singapur; „Wen Wen“, ein etwa zehnjähriger Delfin, starb überraschend während des Fluges.

Im September 2013, noch vor der Eröffnung von Dolphin Island, startete die Animal Concerns Research and Education Society (ACRES) – unterstützt von WDC – eine Kampagne, um die Genting Group, Eigentümer der Resorts World Sentosa, zum Freilassen der 24 Delfine zubewegen.

Im Jahre 2003 importierte Mexiko 28 wild gefangene Indopazifische Große Tümmler von den Salomonen. Mindestens zwölf dieser Tiere starb innerhalb der ersten fünf Jahre nach ihrem Transport nach Mexiko – eine erstreckende Sterblichkeitsrate, bedenkt man, dass die Tiere normalerweise 40 bis 50 Jahre alt werden. Als Folge dessen wurde 2006 in Mexiko der Im- und Export lebender Meeressäuger für die Unterhaltungsindustrie verboten. Senator Jorge Legorreta Ordorica, Vorsitzender des Komitees für Umwelt, Natürliche Ressourcen und Fischerei im mexikanischen Kongress, drängte 2008 in einem Brief an Singapurs Ministerium für Nationale Entwicklung außerdem darauf, diese „Erfahrungen und die beunruhigende Sterblichkeit der Delfine zu berücksichtigen, wenn sie Genehmigungen zum Lebendimport von Delfinen von den Salomonen evaluieren“

Wie eine Untersuchung des South Pacific Whale Research Consortium herausfand, liegt die Zahl der Delfine, die auf den Salomonen gefangen wurden, weit über der, die die Population verkraften könnte. Bis zu 50 Delfine werden in letzter Zeit jährlich gefangen.

WDC setzt sich auch weiterhin weltweit dafür ein, den Fang von wildlebenden Walen und Delfinen und deren Gefangenhaltung  für immer zu beenden.

Über Laura Zahn

Unternehmenskooperationen - Laura Zahn ist bei WDC Deutschland verantwortlich für die Kooperationen mit Unternehmen.