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Ein harpunierter Finnwal wird abgeschleppt. (C) WDC

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Ein geschlachteter Finnwal wird an Land zerlegt. (C) WDC Vor Island wurden heute erstmals seit...
Ein getöteter Finnwal wird an der isländischen Küste zerlegt. (C) WDC

Walfang schadet Islands Image

Ein getöteter Finnwal wird an der isländischen Küste zerlegt. (C) WDC 2023 läuft die derzeitige...
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Orca-Baby wird in China der Öffentlichkeit präsentiert

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Gestalten Sie mit – die EU-Wahl 2014

In wenigen Wochen wird in Europa gewählt. Vom 22. – bis 25. Mai 2014 sind 375 Millionen wahlberechtigte Bürger der Europäischen Union aufgerufen, ein neues Europaparlament zu wählen. In Deutschland wird am 25. Mai abgestimmt. Insgesamt 25 Parteien bewerben sich um die 96 Sitze, die der Bundesrepublik zustehen.

Obwohl Brüsseler-Entscheidungen nicht selten stärkere Auswirkungen auf unser tägliches Leben haben, als Beschlüsse des Bundestages, ist das Interesse an der EU-Wahl erschreckend gering. Gerade Fragen der Klima-und Umweltschutzpolitik werden maßgeblich vom europäischen Gesetzgeber bestimmt. Wer die Geschicke in der EU mitgestaltet, ist daher aus Sicht des Umweltschutzes besonders wichtig. Wenn Sie das Gesicht der Europäischen Union mitgestalten wollen, wenn Sie nicht möchten, dass andere über Ihren Kopf hinweg entscheiden, wenn Sie der Meinung sind dem Klima- und Umweltschutz muss mehr Bedeutung beigemessen werden, dann machen Sie von Ihrem Wahlrecht gebrauch und gehen Sie am 25. Mai 2014 zur Wahl!

Nach der Abschaffung der 3% Hürde in Deutschland haben sich die Chancen kleiner Parteien bei der kommenden Europawahl ins Parlament einzuziehen, drastisch erhöht. Und so haben nun auch kleinere Parteien wie die Piraten Partei, die Tierschutzpartei oder die Ökologische-Demokratische-Partei eine realistische Chance die Entscheidungen der EU in Zukunft mitzubestimmen. Auf der anderen Seite besteht gleichsam die Gefahr, dass auch extrem rechte Splittergruppen an Einfluss gewinnen.

Wo soll ich am 25. Mai mein Kreuzchen machen?

Damit Ihnen die Wahl leichter fällt, erhalten sie hiermit von uns einige Tipps zur Entscheidungshilfe. Mit den folgenden Informationsquellen können Sie sich schnell und unkompliziert über die zur Wahl stehenden Parteien und Kandidaten informieren:

wahl-o-mat.de
Vergleichen Sie Ihre Meinung mit jener der zur Wahl stehenden Parteien. Alle 25 Parteien haben die Thesen des Wahl-O-Mat beantwortet und können online mit der eigenen verglichen werden.

Sueddeutsche – Thesen – Test
Die Süddeutsche Zeitung hat mehr als 500 Kandidaten und Abgeordnete zu kontroversen EU-Themen befragt. Klicken Sie sich durch den Test und finden Sie heraus, mit welcher Partei Sie am meisten verbindet.

Klimaranking
Klimaranking der EU-Abgeordneten: Das Ranking des Climate Action Network Europe (CAN) bewertet die Abstimmungen zu den zehn wichtigsten Initiativen der EU zur Klima- und Energiepolitik von 2009 bis 2014 und offenbart, wie die Parteien und Abgeordneten der EU sich fernab von jeder Rhetorik tatsächlich in punkto Klimaschutz und Energiewende verhielten. In Deutschland haben die Europaparlamentarier von Bündnis 90/Die Grünen beim Klimaschutz die Nase vorne, jedoch fast gleichauf mit den Abgeordneten der SPD. Besonders schlecht schnitt die CSU ab. Sie erhielt wie FDP und CDU nur eine schlechte Bewertung. Zum Ranking:

Vote for Climate Action
Der Deutsche Naturschutzring (DNR) und das Climate Action Network Europe (CAN) stellen in einem Ranking die EU-Klima- und Energiepolitischen Ziele aller Partein gegenüber. (in Englischer Sprache)

ttipcheck.eu
Die Umweltschutzorganisationen BUND und Global 2000 haben einen „TTIP-Check“ der EU-KandidatInnen für das Europäische Parlament online gestellt.

Nach Eingabe des Wohnorts in Deutschland oder Österreich liefert die Homepage Informationen über die Einstellung der EU-KandidatInnen im „Wahlkreis“ zum Freihandelsabkommen EU-USA (TTIP).
 

Übrigens: Auch im Hinblick auf die Fischerei hängt das Schicksal der Wale und Delphine in europäischen Gewässern stark von den Brüsseler Entscheidungen ab. Denn alle Fragen zur Fischerei werden zentral von der EU geregelt. Das spüren wir z.B. bei unserer Kampagne „Walheimat“ sehr deutlich, denn viele Delfine und Wale sind direkt durch den Beifang in Fischernetzen bedroht.

Deshalb unsere Bitte: Gehen Sie zur Europawahl am 25. Mai!
 
 

Über Laura Zahn

Unternehmenskooperationen - Laura Zahn ist bei WDC Deutschland verantwortlich für die Kooperationen mit Unternehmen.