Zum Inhalt springen
Alle News
  • Alle News
  • Beifang
  • Delfinarien
  • Grüner Wal
  • Meeresschutz
  • Plastik
  • Walbeboachtung
  • Walbeobachtung
  • Walfang
Port River Delfine

Südkoreas letzter in Gefangenschaft gehaltener Indopazifischer Großer Tümmler wird freigelassen

Bibongi, der letzte in Südkorea in Gefangenschaft gehaltene Indopazifische Große Tümmler, soll nach 17 Jahren...
Orca Tilikum, Nakais Vater, bei einer Show © Paul Wigmore

Orca Nakai stirbt im SeaWorld-Park in Kalifornien

SeaWorld San Diego, Kalifornien, hat den Tod von Orca Nakai bekanntgegeben. In einem Statement des...
Große Tümmler in Freiheit. (C) Charlie Phillips

Färöer Inseln: 100 Delfine geschlachtet

Große Tümmler in Freiheit. (C) Charlie Phillips Heute Morgen wurden in Skálafjörður auf den Färöer...

Walfang-Harpunen zünden nicht – NGOs fordern ein Ende der qualvollen Schlachtungen in Island

© Hard to Port Erneut wurde gestern in Hvalfjörður, Island, ein harpunierter Finnwal an Land...

WDC verklagt die USA um Wale zu schützen

Gemeinsam mit einer Koalition von Umweltschutzorganisationen verklagt Whale and Dolphin Conservation, WDC, die Regierung der USA, da diese keine Maßnahmen zum Schutz der bedrohten Atlantischen Nordkaper ergreift.

Heute leben nur noch ca. 450 Atlantische Nordkaper. Sie sind damit eine der am meisten gefährdeten großen Walarten der Welt. Wird der Schutz dieser Wale weiterhin vernachlässigt, drohen sie für immer auszusterben.

Zum Schutz der Wale, müssen die Meeresschutzgebiete für Atlantische Nordkaper erheblich erweitert werden, von derzeit 4.000 Quadratmeilen auf 50.000 Quadratmeilen, die auch die Aufzucht, Brut- und Nahrungsstätten entlang der Ostküste umfassen.

Der Walfang des 18 Jahrhunderts hat die Atlantischen Nordkaper bis an den Rand des Aussterbens dezimiert und die anhaltenden Gefahren für ihr Überleben haben, ihrer Unterschutzstellung 1970 zum Trotz, verhindert, dass sich die seltenen Wale nachhaltig vermehren konnten. Fischernetze und Bootkollisionen haben seit 2004 mindestens 23 Atlantische Nordkaper getötet.

Jedes Jahr wandern die Atlantischen Nordkaper von ihren Nahrungsgründen im Nordosten der USA, in den Südosten, wo ihre Kälber geboren werden, um im folgenden Sommer wieder in den Norden zurück zu kehren. Doch bis heute, wurde nur ein kleiner Prozentsatz dieser Gebiete tatsächlich unter Schutz gestellt, damit ist kein ausreichender Schutz für die wandernden Bewohner der Meere gewährleistet.

Die Forderungen an die US Regierung streichen vor allem die Gebiete vor Georgia und Nord-Florida – in denen die Atlantischen Nordkaper ihre Kälber bekommen – als besonders schützenswert hervor. In den ausgewiesenen Schutzgebieten muss die Regierung für Gesetze und Kontrollen sorge tragen, die kommerzielle Fischerei, Schifffahrt und Ölbohrungen regulieren und Eingriffe in den natürlichen Lebensraum der Wale verhindern.

Trotz mehrmaliger Aufforderungen, hat es die Behörde für Fischerei bisher versäumt Maßnahmen für den Schutz der Atlantischen Nordkaper zu ergreifen. Nun ist es an der Zeit sie mit rechtlichen Schritten erneut an ihre Pflichten zu erinnern!

Über Laura Zahn

Unternehmenskooperationen - Laura Zahn ist bei WDC Deutschland verantwortlich für die Kooperationen mit Unternehmen.