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US-Regierung lehnt strengere Schutzmaßnahmen für bedrohte Glattwale ab

Die US-Regierung unter Biden hat einen Dringlichkeitsantrag zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Nordatlantischen Glattwale...
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Eltern wählen Walfleisch in die Top 10 der beliebtesten Schulessen in Japan

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Abgepacktes Walfleisch in einem japanischen Supermarkt. (C) Whale and Dolphin Conservation

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Abgepacktes Walfleisch in einem japanischen Supermarkt. (C) Whale and Dolphin Conservation Mit dem automatisierten Verkauf...

WDC erringt wichtigen Erfolg für den vom Aussterben bedrohten Atlantischen Nordkaper

Am 14. März 2014 traf das U.S. Gericht in Washington D.C., eine Entscheidung zugunsten des vom Aussterben bedrohten Atlantischen Nordkapers! Auf Grundlage des Richterspruchs muss der National Marine Fisheries Service (NMFS), die US-Behörde, zu deren Aufgaben auch der Schutz der als Nordatlantischer Glattwal bekannten Walart zählt, seine Hausaufgaben machen: Sie muss die möglichen Auswirkungen auf die Meeresriesen durch den geplanten Bau einer großen Offshore-Windpark im Lebensraum der Wale sorgfältig evaluieren.

Im Juni 2013 hatte WDC mit seiner Expertise den Rechtsbehelf der Initiative „Öffentliche Angestellte für mehr Verantwortung im Umweltschutz“ (Public Employees for Environmental Responsibility) und anderer zum geplanten Projekt unterstützt. WDC ist nicht prinzipiell gegen den Ausbau alternativer Energiequellen, fordert aber, dass ihre Entwicklung Wale und Delfine nicht negativ beeinflussen darf. Mehr dazu im kürzlich veröffentlichten WDC-Report zu erneuerbaren Energien.

Der Windpark ist mit 130 Turbinen auf einer Fläche von fast 120 Quadratkilometern vor der Küste Cape Cods geplant. Sein Bau, der Betrieb und die Instandhaltung des Parks bedeuten zunehmenden Schiffsverkehr, und das in einer Region, in der sich auch Nordkaper aufhalten.

Die Behörde NMFS hatte die zunehmenden Sichtungen der Nordatlantischen Glattwale als „Besucher“ in diesem Gebiet nicht berücksichtigen wollen und von den Projektentwicklern keine Maßnahmen zur Minderung möglicher Beeinträchtigungen verlangt. WDC ist aber der Meinung, dass mit weniger als 500 Nordkapern das Risiko zu groß ist, auch nur ein weiteres Tier zu gefährden.

Wir freuen uns deshalb über diese Entscheidung des Gerichts, die bestätigt, dass der „US Endangered Species Act“, ein Gesetz zum Schutz stark bedrohter Arten in den USA, auch bei diesem Projekt berücksichtigt werden muss.

Wir danken unseren UnterstützerInnen, die es uns erst ermöglichen, für Wale und Delfine rund um den Globus aktiv zu werden.

Über Laura Zahn

Unternehmenskooperationen - Laura Zahn ist bei WDC Deutschland verantwortlich für die Kooperationen mit Unternehmen.