Zum Inhalt springen
Alle News
  • Alle News
  • Beifang
  • Delfinarien
  • Grüner Wal
  • Meeresschutz
  • Plastik
  • Walbeboachtung
  • Walbeobachtung
  • Walfang

Hotel-Delfinarium in Las Vegas wird geschlossen

Hard Rock International entscheidet nach Übernahme des Hotels "The Mirage", das Delfinarium der Anlage zu...

Walfleisch für Rekordpreis in Japan versteigert

Japanische Medien berichteten, dass bei einer Auktion in Shimonoseki am 14. November ein Kilogramm Seiwal-Fleisch...
Peter-Flood-mom-and-calf-1536x1007

Dringlichkeitsantrag soll Walmütter und ihren Nachwuchs vor Schiffskollisionen schützen

Naturschutzverbände, darunter WDC, haben Anfang November beim Seefischereidienst der Vereinigten Staaten (NMFS) in Washington einen...
Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina / Facebook

Vier Delfine aus Delfinarium an der Krim ausgesetzt

Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina...

Schwimm zu meiner Linken, Mama

WissenschaftlerInnen des WDC-geförderten Forschungsprojektes FEROP kooperieren seit mehreren Jahren mit einer Gruppe von ForscherInnen der Universität St. Petersburg, die sich mit Studien zum Lateralisations-Verhalten beschäftigen. Gemeinsam haben Sie nun erste Ergebnisse ihrer Studien veröffentlicht.

Als Lateralisation wird die Aufteilung von Prozessen auf die rechte und die linke Gehirnhälfte bezeichnet. Eines der bekanntesten Beispiele für Lateralisations-Verhalten ist der Unterschied zwischen Linkshändern und Rechtshändern. Außerdem ist bekannt, dass viele Mütter ihr Baby bevorzugt auf dem Linken Arm tragen. Da die meisten Menschen Rechtshändern sind, vermuten WissenschaftlerInnen, dass Mütter ihre Kinder auf dem linken Arm tragen, um die rechte Hand für die Arbeit frei zu haben. Um diese Hypothese zu testen hat Karina Karenina (PhD Studentin an der Universität St. Petersburg) diese Verhalten mit dem Verhalten von Müttern und ihren Nachkommen bei Tierarten verglichen, die über keine Arme verfügen.

Um die Lateralisation bei Orcas zu studieren, begleitete Sie das FEROP Forschungsteam. Dabei wurde die Position des Kalbs auf der linken und auf der rechten Seite der Mutter dokumentiert. Als weiterer wichtiger Aspekt, wurde die Position des Forschungsbootes aufgezeichnet (Distanz zu den Orcas, stehend oder in Bewegung) um seinen Einfluss auf das Verhalten der Orcas zu analysieren. Die Studie erbrachte die Erkenntnis, dass Kälber bevorzugt so schwimmen, dass die Mutter zu ihrer linken Seite ist, dass aber, wenn das Boot zu nahe kam, die Mutter die Seite wechselte. Karina Karenina fand auch bei anderen Arten Linksseitige Lateralisation (Belguas, Pferde, Kängurus und Antilopen). Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass die Lateralisation mit den Sozialfunktionen im Gehirn von Tieren  und Menschen zusammenhängt.

„FEROP ist ein Schutz- und Forschungsprojekt zur gleichen Zeit und interdisziplinäre Forschungsprojekte wie dieses zu unterstützen und zu initiieren war schon immer ein wichtiger Teil unserer Arbeit.“ erläutert WDC-Experte und FEROP Co-Direktor Erich Hoyt die Fächerübergreifende Zusammenarbeit.

Über Laura Zahn

Unternehmenskooperationen - Laura Zahn ist bei WDC Deutschland verantwortlich für die Kooperationen mit Unternehmen.