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WDC nimmt am zehnten Walschutz-Treffen in Südamerika teil

Im Jahr 2005 begannen mehrere Staaten Südamerikas in Buenos Aires, Argentinien, damit, sich zur so genannten „Buenos Aires Group“, kurz BAG, zusammenzuschließen. Seitdem treffen sich sowohl die lateinamerikanischen Vertragsstaaten der Internationalen Walfangkommission (IWC) als auch lateinamerikanische Beobachter jedes Jahr, um Entscheidungen und Strategien für die Region als Ganzes zu koordinieren. Sie pflegen vor und während der Jahrestagungen der IWC einen engen Austausch. 

Beim zehnten Treffen der BAG, das vor wenigen Tagen in Uruguay endete, waren Vertreter Argentiniens, Brasiliens, Chiles, Kolumbiens, Costa Ricas, der Dominikanischen Republik, Ecuadors, Mexikos, Panamas und Uruguays anwesend und auch den NGOs wurde Platz auf der Agenda eingeräumt.
WDC übergab den Delegierten eine Petition, in der WDC und 70 andere Organisationen folgende Forderungen zum besseren Schutz von Walen und Delfinen auf regionaler und internationaler Ebene aufstellten:

  • die Forderung, dass die BAG die Bemühungen Australiens im Rahmen des Gerichtsverfahrens gegen den so genannten “wissenschaftlichen Walfang” Japans vor dem Internationalen Gerichtshof in einer offiziellen Stellungnahme unterstützt
  • die Forderung an die Regierung Panamas, dem koreanischen Tankschiff Sun Laurel die Staatsflagge zu entziehen;  (die Sun Laurel betankt die japanische Walfangflotte während der Waljagd in der Antarktis)
  • die Forderung, dass die notwendigen Schritte unternommen werden, um das Töten von Delfinen für die Mota-Fischerei zu stoppen
  • die Forderung, dass die Entscheidung Dänemarks und Grönlands, mit der Jagd auf Wale im Rahmen des „Indigenen Subsistenzwalfangs“ in Eigenregie fortzufahren (obwohl die IWC bei ihrer letzten Tagung sämtliche Quoten verweigerte, da die Länder sich nicht im Stande gezeigt hatten, die Anforderungen für die Quoten zu erfüllen), entschieden zurückgewiesen wird

Gemeinsam mit der Organisation Fundación Cethus stellte WDC den Delegierten Hintergrundinformationen zu den einzelnen Themen zur Verfügung und appellierte an die Landesvertreter der Region, sich weiterhin bei der IWC für die Einrichtung des Walschutzgebietes im Südatlantik (vorgeschlagen von Brasilien, Argentinien, Uruguay und Südafrika) einzusetzen und sämtliche Walschutzinitiativen der IWC voranzutreiben.

Vanesa Tossenberger, Leiterin des Anti-Walfangprogramms von WDC, sagt: “WDC Lateinamerika hat viele Jahre darauf hin gearbeitet, dass Lateinamerika nun als starker Walschutzblock in die Verhandlungen der Internationalen Walfangkommission geht. In diesem Sinne werden wir weiter kämpfen!“

Der BAG zufolge wird in den kommenden Tagen ein offizielles Statements zum Treffen veröffentlicht.

Über Laura Zahn

Unternehmenskooperationen - Laura Zahn ist bei WDC Deutschland verantwortlich für die Kooperationen mit Unternehmen.