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Nach vielen Jahren Kampagnenarbeit mit dem Ziel, Delfinshows in Indien zu beenden, freut sich WDC über die Ankündigung der indischen Regierung, keinen Neubau von Delfinarien in ihrem Land zuzulassen sowie in Kürze sämtliche Einrichtungen dieser Art zu verbieten.

Indiens Umweltminister Jayanthi Natarajan sagte, Indien werde keinen Bau eines Delfinariums erlauben, da auf diese Weise die Gesetzgebung zum Schutz von Tieren vor Grausamkeit unterwandert würde. Wenige Tage zuvor erhielt Natarajans Ministerium ein Schreiben von WDC (unterstützt durch 60 Wissenschaftler und andere Gruppen), das erneut ein vollständiges Verbot forderte.

“Es scheint, als hätten wir diesem wichtigen Anliegen Gehör verschafft. Wir gratulieren der indischen Regierung für diese äußerst fortschrittliche Entscheidung im Rahmen des kontrovers diskutierten Themas Delfinhaltung“, sagt Cathy Williamson, Leiterin des Anti-Gefangenschaftsprogrammes bei WDC. „Delfine haben in Gefangenschaft eine weitaus geringe Lebenserwartung. Sie sind Stress und Aggressionen durch Gruppenmitgliedern ausgesetzt.“

WDC arbeitet seit den späten 1990ern mit Kampagnen auf ein Verbot der Delfinhaltung und dem Delfinhandel in Indien hin. Damals sollten Delfine in einem Delfinarium in der Nähe von Chennai in Gefangenschaft gehalten werden. Alle drei Großen Tümmler aus dem Schwarzen Meer, die aus Bulgarien importiert wurden, starben nur wenige Monate nachdem die Einrichtung geöffnet hatte.

In Indien sind alle Wale und Delfine gesetzlich streng geschützt. Tötung und Fang sind verboten. Ein Verbot von Delfinarien und Importen aus Übersee würde diesen Schutz auch auf wildlebende Delfinpopulationen in anderen Erdteilen ausweiten; zum Beispiel bis nach Japan, wo Delfine während grausamer Treibjagden noch immer lebend für den Verkauf an Delfinarien aus aller Welt gefangen werden.

Über Laura Zahn

Unternehmenskooperationen - Laura Zahn ist bei WDC Deutschland verantwortlich für die Kooperationen mit Unternehmen.