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Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina / Facebook

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Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina...

Vertreter acht lateinamerikanischer Länder haben der japanischen Regierung in Tokio am 8.März 2013 eine gemeinsame Stellungnahme überreicht. Darin sprechen sich die Staaten gegen die Fortsetzung der Waljagd Japans 2012/2013 im von der Internationalen Walfangkommission (IWC) im Südlichen Ozean eingerichteten Walschutzgebiet aus. Die Vertreter der so genannten Buenos Aires Group (darunter Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Dominikanische Republik, Ecuador und Panama) forderten die japanische Regierung zudem auf, den „wissenschaftlichen“ Walfang vollständig zu beenden.
 
„WDC begrüßt diese Initiative der BAG. Diese Länder setzen sich schon seit vielen Jahren gezielt und vehement für einen besseren Schutz der Walpopulationen und die Einrichtung von Schutzgebieten ein. Es wäre schön, wenn andere Länder diesem proaktiven Beispiel folgen würden“, sagt Astrid Fuchs, Kampagnenleiterin bei WDC Deutschland.

Im Anschluss an das Inkrafttreten des Walfang-Moratoriums durch die Internationale Walfangkommission (IWC) im Jahr 1986 nahm Japan den Walfang zu „wissenschaftlichen“ Zwecken auf und nutzte damit ein Schlupfloch der Konvention zur Regulierung des Walfangs (ICRW). Artikel VIII bietet jedem Staat die Möglichkeit, Genehmigungen für die Tötung von Walen zu Forschungszwecken zu erteilen.
 
Die Ergebnisse des so genannten „wissenschaftlichen Walfangs“ Japans werden jedoch kaum publiziert und tragen nichts zur Erhaltung des marinen Ökosystems und der Walbestände bei. Die Produkte der angelandeten Meeressäuger werden kommerziell genutzt und landen regelmäßig auf den Tellern von japanischen Restaurants oder stapeln sich in Kühlhäusern.
 

Über Laura Zahn

Unternehmenskooperationen - Laura Zahn ist bei WDC Deutschland verantwortlich für die Kooperationen mit Unternehmen.