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Am 21. November wurde ein 8-jähriges Mädchen im SeaWorld Park in Orlando, Florida, von einem Großen Tümmler gebissen. Im selben Park wurde im Februar 2010 eine Trainerin von Orca „Tilikum“ getötet. 
 
Das Kind hatte in Begleitung seiner Familie die Delfine im so genannten „Streichelbecken“ des Parks mit Fisch gefüttert.
Im Beisein von SeaWorld – Personal schnappte einer der Großen Tümmler nach einem Papierteller, den das Mädchen in der Hand hielt, und bekam dabei den Arm des Kindes zu fassen. Kurz darauf gab der Delfin ihn wieder frei, das Mädchen wurde medizinisch versorgt.

Die Eltern des Mädchens äußerten sich schockiert darüber, dass der Entertainmentriese den Vorfall herunterspielte.

Dabei kommt bei Delfinen eine Vielzahl opportunistischer Bakterien vor, welche beim Menschen durch Einatmen oder Wundinfektion Krankheiten auslösen können.

Die Gefahr hinter dem „Lächeln“

Solche Ereignisse erinnern daran, dass Große Tümmler wildlebende, starke und oftmals unberechenbare Tiere sind.  Aggressionen von Delfinen gegenüber Menschen haben in der Vergangenheit zu ernsthaften Verletzungen wie Bewusstlosigkeit, Milzriss und gebrochenen Rippen und sogar bis zum Tod geführt (Samuel et al, 2003)*.

Im November 1999 meldete das Umweltministerium von Bermuda, dass mindestens zwei Personen bei Schwimm-Programmen mit Delfinen in einer Einrichtung auf Bermuda gebissen worden waren. Die Bisswunden waren so schwerwiegend, dass diese notärztlich versorgt werden mussten (Ministry of the Environment, Bermuda 1999). Im August des Jahres 2000 wurde ein 11 Jahre altes Mädchen in einem Meerespark in Kanada von einem Beluga gebissen. Die Verletzungen an der Hand mussten mit mehreren Stichen genäht werden (Ananova 2000). In Japan berichtete im Juni 2003 eine Zeitung, dass eine Frau ein Hotel im japanischen Taiji aufgrund erlittener Verletzungen verklagt hatte. Sie hatte sich bei einem im Hotel stattfindenden Schwimm-Programm unter anderem Knochenbrüche im Brust- und Rückenbereich zugezogen, als sie von einem Delfin gerammt worden war (Mainichi Shimbun 2003). Im Jahr 2006 wurde eine Frau, die in einem  abgetrennten Meeresgehege auf Kuba mit Delfinen schwamm, von einem der Delfine angegriffen. Sie erlitt einen Rippenbruch sowie eine Lungenverletzung (Stallard 2006).

Wale und Delfine sind grundsätzlich ungeeignet, um in Gefangenschaft gehalten zu werden. Sie leiden dort unter Stress, ziehen sich Verletzungen zu und haben eine stark reduzierte Lebenserwartung.

Was kann ich tun?

1.         Verzichten Sie auf den Besuch von Delfinarien
2.         Helfen Sie uns dabei, die EU zur Delfinarien-freien Zone zu  machen –unterzeichnen Sie unsere Petition >> 

*Vollständige Literaturangaben siehe Bericht „Delfintherapie – Eine Faktensammlung“

Über Laura Zahn

Unternehmenskooperationen - Laura Zahn ist bei WDC Deutschland verantwortlich für die Kooperationen mit Unternehmen.