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Die Wal- und Delfinschutzorganisation WDC begrüßt die kürzlich veröffentlichte Stellungnahme des National Aquariums mit Einrichtungen in Washington, D.C. und Baltimore, Maryland sowie Sealife, in der die Einrichtungen sich entschieden gegen die Gefangennahme von wildlebenden Walen und Delfinen aussprechen. Beide Stellungnahmen richten sich besonders gegen den aktuell geplanten Import von 18 Belugawalen in die Vereinigten Staaten. (link)

“Die Stellungnahme des National Aquariums ist ein großartiger Schritt in die richtige Richtung. Dies ist zugleich ein Symbol und zeigt wirkliches Engagement , um einen Wandel in der Aquarienindustrie herbeizuführen“, sagt Courtney Vail, Kampagnen- und Programmanager von WDC. „Wirklicher Artenschutz braucht den Schutz dieser Tiere in ihrer natürlichen Umgebung, nicht die Gefangennahme für Delfinarien. Mit dieser mutigen Stellungnahme übernimmt das National Aquarium eine Führungsrolle. Das Aquarium spricht öffentlich aus, was uns wissenschaftliche Forschung und Ethik schon lange klar vorgeben. Es bleibt zu hoffen, dass andere Aquarien diesem Beispiel folgen werden.“

Diese Aussagen kommen genau nach Beendigung der Zeitspanne, die für die öffentliche Kommentierung des Antrags auf den Import der Belugas durch das Georgia Aquarium angesetzt war. Aufgrund der großen Kontroverse rund um den Importantrag hielt die nationale Fischereibehörde der USA am 12. Oktober eine öffentliche Anhörung ab. WDC präsentierte dort Argumente, die gegen die Importerlaubnis sprechen sowie eine gemeinsame Stellungnahme, unterzeichnet von 65 internationalen Arten- und Tierschutzorganisationen.

“Wie der Ocean Park in Hong Kong, der sich gegen den Import von in russischen Gewässern gefangenen Belugas ausgesprochen hatte, nehmen das National Aquarium und SeaLife den öffentlichen Wunsch nach einem Ende der Wildfänge ernst“, sagt Chris Butler-Stroud, Geschäftsführer von WDC.

Über Laura Zahn

Unternehmenskooperationen - Laura Zahn ist bei WDC Deutschland verantwortlich für die Kooperationen mit Unternehmen.