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Commerson-Delfine vor Patagonien © Miguel Iniguez

Die globale Liste zum Schutz der Ozeane wird durch neue Meeresschutzgebiete erweitert

Commerson-Delfine vor Patagonien © Miguel Iniguez Expert:innen aus mehreren Ländern haben eine Reihe neuer, wichtiger...
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Isländisches Walfangschiff erhält Ausfahrtsverbot

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Walfang auf Island

Walfang-Stopp aufgehoben: bereits 11 Finnwale in Island getötet

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Beluga in Gefangenschaft

15 Wale und Delfine sterben innerhalb von vier Jahren im Marineland

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Australien: Starkes Zeichen für den Schutz der Meere

Seit geraumer Zeit begleitet die WDCS die Bestrebungen der australischen Regierung, ein umfassendes Netzwerk von Schutzgebieten vor der Küste Australiens zu errichten. Dank Ihrer Unterstützung konnten wir bereits ein klares Zeichen setzen. Nun entschied auch Australien im Vorfeld zum Rio+20 Erdgipfel, vor seiner Küste das weltweit größte Netzwerk von Meeresschutzgebieten zu schaffen. Dazu gehört unter anderem der zusätzliche Schutz für bedeutende Riffe, die Erstellung von Fangverbotszonen und ein vollständiges Verbot der Suche nach sowie Förderung von Öl und Gas innerhalb einem Reservats, das insgesamt 989.842km2 umfasst. Indem es ein Drittel seiner Meeresflächen unter Schutz stellt, setzt Australien ein starkes Zeichen für den Schutz der Meere.

Das Herzstück des neuen Schutzgebietsnetzwerks in Australien ist der „Coral Sea Meerespark“, der an das Great Barrier Reef grenzt. Er bietet nun ein sicheres Zuhause für alle dort lebenden Meeresbewohner. Die Coral Sea ist ein tropisches Juwel, einer der letzten Orte dieser Erde, an dem große Meerestiere noch immer in großen Zahlen anzutreffen sind. Der Großteil der Riffe im Herzen des Korallenmeeres sind Brut- und Futterplätze für eine Reihe von Wildtieren. Studien zufolge sind in diesen Gewässern 28 verschiedene Wal- und Delfinarten zu finden. Heimisch sind mitunter Buckelwale, eine Unterart des Zwergwals und eine Reihe von Delfinarten, wie zum Beispiel Ostpazifische Delfine, Fraser-Delfine und Große Tümmler sowie Orcas, Pottwale, Zwergschwertwale und Breitschnabeldelfine.

Obwohl sich das Netzwerk rundum die Küsten des Kontinents erstreckt, gibt es jedoch noch gravierende Lücken, die in der letzten Phase der Konsultation während der nächsten drei Monate behandelt werden müssen. Vor den Küsten von Kangaroo Island in Südaustralien ist derzeit nur minimaler Schutz geboten und die Bedrohungen der Ölförderung sind nicht von der Hand zu weisen. Dort befinden sich wichtige Futterplätze für Blauwale.

Über Laura Zahn

Laura Zahn arbeitet bei WDC Deutschland im Bereich Kommunikation. Sie ist zuständig für die Erstellung von News und Blogs sowie unsere Newsletter. Außerdem arbeitet Laura bei der Entwicklung und Koordination von Kampagnen mit.