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63 Pilotwale vor den Färöer Inseln getötet

Die WDCS ist erschüttert über die Berichte der ersten Treibjagd der Sommer-Jagdsaison in Trongisvágur auf den Färöer Inseln. Bei dieser auch ‘Grind’ genannten Jagd wurden vergangenen Mittwoch 63 Pilotwale getötet.

Während der grausamen Treibjagden werden ganze Familiengruppen auf hoher See von kleinen Booten zusammengetrieben und in Richtung Küste gehetzt, wo sie dann in flachen Buchten getötet werden. Sobald sie stranden, ziehen die Jäger sie mit Hilfe von Metallhaken, die sie zuvor in die Blaslöcher der Tiere gerammt haben, gänzlich an den Strand oder in sehr flaches Wasser, wo sie die Wale dann mit einem Schnitt durch die Hauptschlagadern zur Strecke bringen.

Die Jagden können in jeder der 24 genehmigten Buchten um die Färöer Inseln herum stattfinden, die mit sandigen Stränden ideale Voraussetzungen für die Schlachtung bietet.

Der letzte ‘Grind’ in Trongisvagur fand am 20. November 2011 statt. 21 Pilotwale mussten dabei ihr Leben lassen.
Auch wenn es keine formal festgelegte Treibjagd-Saison gibt, finden die Jagden oft im Sommer statt – frühestens im Mai und spätestens im August, die Hauptpaarungs- und Kalbungssaison für Pilotwale. Deshalb findet man sie in diesen Monaten eher in Küstennähe. 
Das Töten der Tiere ist allerdings das ganze Jahr über erlaubt.
 
1.107 Pilotwale wurden 2010 getötet, 726 im letzten Jahr. 

Die WDCS verurteilt jede Phase dieser Jagden, die vor den Augen der anderen Gruppenmitglieder stattfinden, als extrem stressreich und grausam. Pilotwale und auch andere Arten wie Große Tümmler, Atlantische Weißseitendelfine und Schnabelwale werden auf den Faröer Inseln noch immer ihres Fleisches wegen getötet.

Weitere Informationen hier >>

Über Laura Zahn

Laura Zahn arbeitet bei WDC Deutschland im Bereich Kommunikation. Sie ist zuständig für die Erstellung von News und Blogs sowie unsere Newsletter. Außerdem arbeitet Laura bei der Entwicklung und Koordination von Kampagnen mit.