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Urteil gegen illegalen Handel von Walschädeln

In Schottland wurde zum ersten Mal ein Mann verurteilt, der Schädel bedrohter Walarten verkaufte, die er in seinem Schlafzimmer lagerte. Er wurde vom Gericht für schuldig gesprochen.

Laut der Anhörungen im Gerichtssaal wurde Steve Paterson vorgeworfen, im Besitz eines Grindwalschädels sowie zwei weiterer Schädel von Schweinswalen zu sein. Den Untersuchungen der Polizei zufolge wurden jedoch noch weitere Kieferknochen und Schädel anderer Walarten gefunden.

Alle Walarten und Meeresschildkröten werden im Rahmen des britischen „Wildlife and Countryside Act“ von 1981 vor kommerziellen Aktivitäten geschützt. Paterson hat durch den Handel eine Straftat begangen und wurde dazu verurteilt, 160 Sozialstunden abzuleisten.

Die Schädel werden nun dem National Wildlife Crime Unit übergeben, welcher sie zu pädagogischen Zwecken nutzen wird.

Craig Harris, Leiter des Wildlife and Environmental Crime Units sagte: „Der illegale Handel pflanzlicher und tierischer Proben trägt zum Abbau der Wildbestände bei und bedroht somit einige Populationen vor dem Aussterben.
Wir werden diejenigen verfolgen, die sich am illegalen Handel von Wildtieren beteiligen. Wie dieser Fall zeigt, bietet die Durchführung solcher Aktivitäten als Online-Geschäft keinen Schutz vor einer Strafverfolgung.“

Die WDCS Kampagnenleiterin in Schottland sagte: „Die WDCS ist sehr erfreut, dass der illegale Handel in diesem Falle gestoppt werden konnte. Unsere Anerkennung gilt allen, die zum Erfolg dieser Strafverfolgung beigetragen haben. Wir begrüßen die Entscheidung, die beschlagnahmten Schädel zu pädagogischen Zwecken zu nutzen. Dies trägt hoffentlich dazu bei, solch unnötige und illegale Aktivitäten in Zukunft verhindern zu können.“

Über Laura Zahn

Unternehmenskooperationen - Laura Zahn ist bei WDC Deutschland verantwortlich für die Kooperationen mit Unternehmen.