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Ende der Walfangsaison vor Island: 148 Finnwale getötet

Die isländische Finnwaljagd ist für dieses Jahr beendet. Die traurige Bilanz: 148 Wale wurden seit...
Massenstrandung vor Tasmanien. (Uncredited/Australian Broadcasting Corporation/dpa)

Nach Massenstrandung: Wal-Kadaver werden aufs offene Meer gebracht

Massenstrandung vor Tasmanien. (Uncredited/Australian Broadcasting Corporation/dpa) Am 21. September 2022 sind etwa 230 Grindwale in...
Großer Tümmler in Gefangenschaft (C) Rob Lott

Drei Delfine sterben innerhalb von fünf Monaten in Las Vegas

Großer Tümmler in Gefangenschaft (C) Rob Lott Im US-amerikanischen Hotel "The Mirage" in Las Vegas...

Erster Meeresbeauftragter der Bundesregierung nimmt seine Arbeit auf

Die Bundesregierung hat mit Sebastian Unger erstmals einen Meeresbeauftragten bestellt. Seine Aufgabe wird sein eine...

Wissenschaftstagung in San Diego: Wale und Delfine verdienen Rechte

Auf der jährlichen Tagung der Amerikanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften AAAS in San Diego, präsentierten Wissenschaftler erstaunliche Forschungsergebnisse: Verhaltensstudien haben zweifelsfrei belegt, dass die Individualität und das Bewusstsein zur Selbstwahrnehmung keine ausschließlich menschlichen Eigenschaften sind. Lori Marino von der Emory University in Atlanta fand heraus, dass Meeressäuger große und komplexe Gehirne besitzen, die dem menschlichen Denkorgan sehr ähneln. Diese Erkenntnis ist der biologische Beweis für die höhere Intelligenz der Tiere. Wale und Delfine sollten deshalb als „nicht-menschliche Personen“ angesehen werden und vergleichbare moralische Rechte besitzen, wie die Menschen.

Diese erstaunlichen Ähnlichkeiten zwischen Menschen und Meeressäugern geben den Forschern die Gelegenheit, ihnen auch rein menschliche Belange zuzusprechen. Eine Anerkennung solcher Rechte könnte den Fang sowie die Gefangenschaft von Walen und Delfinen endgültig beenden. Derartig sensible und intelligente Tiere zur Belustigung der Massen oder gar als Nahrungsmittel zu gebrauchen, wäre moralisch inakzeptabel.
Auch die WDCS war mit einem Vortrag auf der Konferenz vertreten.

„Wale und Delfine dürfen nicht länger als Ressource betrachtet werden. Es ist dieser überholte, aber weiterhin praktizierte Ansatz, der dafür verantwortlich ist, dass weiterhin Tausende Meeressäuger getötet und ihr Lebensraum zerstört werden“ so ein Sprecher der WDCS.

Helfen Sie uns, Geschichte zu schreiben.

Unterzeichnen Sie die Deklaration für Rechte von Walen und Delfinen JETZT.

Quellen: Psychology TodayAlaska Dispatch, BBC

Über Laura Zahn

Unternehmenskooperationen - Laura Zahn ist bei WDC Deutschland verantwortlich für die Kooperationen mit Unternehmen.