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Massenstrandung von Grindwalen in Tasmanien

Massenstrandung von Grindwalen in Tasmanien

Grindwale (C) Nicola Hodgins, WDC Über 250 Grindwale strandeten auf einer Sandbank in einem abgelegenen...
Buckelwal 30 km flussaufwärts des East Alligator River in Australien entdeckt

Buckelwal 30 km flussaufwärts des East Alligator River in Australien entdeckt

Buckelwale in der Antarktis. (C) Marta Hevia / WDC Wildtierexpert*innen beobachten vor Nordaustralien einen Buckelwal,...
Mysterium: Greifen Orcas im Atlantik Boote an?

Mysterium: Greifen Orcas im Atlantik Boote an?

Orcas mit Fischerbooten vor der Küste Spaniens, bei Tarifa. (C) Rob Lott Wissenschaftler*innen versuchen herauszufinden,...
Ruhigere Gewässer bringen Delfine nach Hongkong zurück

Ruhigere Gewässer bringen Delfine nach Hongkong zurück

(C) Nicola Hodgins, WDC Wissenschaftler*innen, die in Hongkong gefährdete Chinesische Weiße Delfine (Indopazifische Buckeldelfine) untersuchen,...

Wissenschaftstagung in San Diego: Wale und Delfine verdienen Rechte

Auf der jährlichen Tagung der Amerikanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften AAAS in San Diego, präsentierten Wissenschaftler erstaunliche Forschungsergebnisse: Verhaltensstudien haben zweifelsfrei belegt, dass die Individualität und das Bewusstsein zur Selbstwahrnehmung keine ausschließlich menschlichen Eigenschaften sind. Lori Marino von der Emory University in Atlanta fand heraus, dass Meeressäuger große und komplexe Gehirne besitzen, die dem menschlichen Denkorgan sehr ähneln. Diese Erkenntnis ist der biologische Beweis für die höhere Intelligenz der Tiere. Wale und Delfine sollten deshalb als “nicht-menschliche Personen” angesehen werden und vergleichbare moralische Rechte besitzen, wie die Menschen.

Diese erstaunlichen Ähnlichkeiten zwischen Menschen und Meeressäugern geben den Forschern die Gelegenheit, ihnen auch rein menschliche Belange zuzusprechen. Eine Anerkennung solcher Rechte könnte den Fang sowie die Gefangenschaft von Walen und Delfinen endgültig beenden. Derartig sensible und intelligente Tiere zur Belustigung der Massen oder gar als Nahrungsmittel zu gebrauchen, wäre moralisch inakzeptabel.
Auch die WDCS war mit einem Vortrag auf der Konferenz vertreten.

„Wale und Delfine dürfen nicht länger als Ressource betrachtet werden. Es ist dieser überholte, aber weiterhin praktizierte Ansatz, der dafür verantwortlich ist, dass weiterhin Tausende Meeressäuger getötet und ihr Lebensraum zerstört werden“ so ein Sprecher der WDCS.

Helfen Sie uns, Geschichte zu schreiben.

Unterzeichnen Sie die Deklaration für Rechte von Walen und Delfinen JETZT.

Quellen: Psychology TodayAlaska Dispatch, BBC

Laura Zahn

Über Laura Zahn

Unternehmenskooperationen - Laura Zahn ist bei WDC Deutschland verantwortlich für die Kooperationen mit Unternehmen.