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Massenstrandung von Grindwalen in Tasmanien

Massenstrandung von Grindwalen in Tasmanien

Grindwale (C) Nicola Hodgins, WDC Über 250 Grindwale strandeten auf einer Sandbank in einem abgelegenen...
Buckelwal 30 km flussaufwärts des East Alligator River in Australien entdeckt

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Buckelwale in der Antarktis. (C) Marta Hevia / WDC Wildtierexpert*innen beobachten vor Nordaustralien einen Buckelwal,...
Mysterium: Greifen Orcas im Atlantik Boote an?

Mysterium: Greifen Orcas im Atlantik Boote an?

Orcas mit Fischerbooten vor der Küste Spaniens, bei Tarifa. (C) Rob Lott Wissenschaftler*innen versuchen herauszufinden,...
Ruhigere Gewässer bringen Delfine nach Hongkong zurück

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(C) Nicola Hodgins, WDC Wissenschaftler*innen, die in Hongkong gefährdete Chinesische Weiße Delfine (Indopazifische Buckeldelfine) untersuchen,...

Amazon.com profitiert von der Schlachtung von Walen

In ihrem Bericht zeigt die Environmental Investigation Agency (EIA) in Zusammenarbeit mit Humane Society International, dass das Internet-Versandhaus Amazon Japan, eine Tochtergesellschaft von Amazon Inc, hunderte Wal- und Delfinfleischprodukte verkauft.

Im Dezember 2011 wurden auf Amazon Japan 147 Walfleischprodukte gefunden. Diese Produkte beinhalteten Walsorten, die unter anderem nach den Bestimmungen von CITES geschützt werden müssen.

Etwa ein Drittel der Ware wurde entgegen des japanischen Kennzeichenrechts, nicht mit dem Artennamen versehen. Da viele der Produkte aus Taiji stammen, wo zehn Mal mehr Delfine als Wale getötet werden, ist es sehr wahrscheinlich, dass Amazon Japan Delfinerzeugnisse fälschlicherweise als „Wal“ kennzeichnet.

Mitarbeiter der EIA untersuchten acht Produkte aus Walerzeugnissen, die sie 2011 bei Amazon Japan erwarben. Dabei stellten sie fest, dass sechs von ihnen die nationalen Grenzwerte für Quecksilber in Fisch und Meeresfrüchten übertraten. Die Produkte waren teilweise mit einem bis zu fünfzigfach höheren Wert belastet, als es nach den Bestimmungen zulässig ist.

Schicken Sie einen Protestbrief über die EIA an Amazon >>

Renegade Whaling

Im Juli 2011 stellte die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS Island in einem gemeinsamen Bericht mit der Environmental Investigation Agency (EIA) wegen seiner Missachtung internationaler Konventionen und Verträge durch die Jagd auf gefährdete Finnwale bloß. Die in Island getöteten Finnwale sollen einen neuen Markt für Finnwal-Produkte in Japan schaffen.

Hier finden Sie weitere Informationen >>

Quelle: EIA

Laura Zahn

Über Laura Zahn

Unternehmenskooperationen - Laura Zahn ist bei WDC Deutschland verantwortlich für die Kooperationen mit Unternehmen.