Wale und Delfine durch internationale und regionale Abkommen und Konventionen schützen

Blue whale
Blue whale
Zahlreiche regionale und internationale Abkommen befassen sich mit dem Schutz von Walen und Delfinen oder haben direkte Auswirkungen auf das Überleben dieser Tiere. WDC arbeitet aktiv innerhalb der wissenschaftlichen und politischen Gremien dieser Abkommen, um für Wale und Delfine dort die Stimme zu erheben, wo Entscheidungen getroffen werden, die die Zukunft der Tiere betreffen.

Seit langer Zeit ist das Engagement in den wissenschaftlichen und politischen Gremien der wichtigsten internationalen Abkommen und Konventionen für Wale und Delfine eine wichtige Säule der Arbeit von WDC.

Wir erarbeiten Expertisen, biologische, juristische und politische Analysen sowie konkrete Vorschläge für den verbesserten Schutz von Walen und Delfinen.

Die wichtigsten Konventionen und Abkommen für Wale und Delfine

Das Seerechtsübereinkommen (United Nations Convention on the Law of the Sea  - UNCLoS) ist einer der wichtigsten Verträge für die Meere und internationalem Schutz von Walen und Delfinen.

Die Internationale Konvention zur Regulierung des Walfangs (ICRW) und die Jahrestagungen (derzeit zweijährig) der Internationalen Walfangkommission (IWC) spielen eine zentrale Rolle für den Walschutz.

Das Washingtoner Artenschutzabkommen oder CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) trat im Jahr 1973 in Kraft und ist die internationale Konvention, die den Handel mit Walen und Walprodukten adressiert.

Die Bonner Konvention oder Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals (CMS) trat am 1. November 1983 in Kraft und ist der einzige internationale Vertrag, in dessen Fokus der Schutz wandernder Tierarten steht.

Im Nordostatlantik ist WDC langjähriger Partner des Abkommens zur Erhaltung der Kleinwale in der Nord- und Ostsee, des Nordostatlantiks und der Irischen See (Agreement for the Conservation of Small Cetaceans of the Baltic, North East Atlantic, Irish and North Seas - ASCOBANS).

WDC arbeitet ebenso eng mit ACCOBAMS (Agreement for the Conservation of Cetaceans of the Black Sea, Mediterranean Sea and Contiguous Atlantic Area) zusammen, um Gefahren für Wale und Delfine im Mittelmeer und im Schwarzen Meer zu bekämpfen, zwei der am meisten heruntergewirtschafteten marinen Ökosysteme der Welt. ACCOBAMS ist ein Tochterabkommen von CMS.

Weitere internationale Konventionen und Abkommen, die Wale und Delfine betreffen

Die Biodiversitäts-Konvention (Convention on Biological Diversity - CBD) ist seit 1993 in Kraft und wird durch ihre Wechselbeziehungen mit anderen Konventionen, die sich spezifischer mit Walen und Delfinen auseinandersetzen, immer wichtiger.

Das Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt des Nordost-Atlantiks (Convention for the Protection of the Marine Environment of the North-East Atlantic - OSPAR) hat in der Vergangenheit einige wichtige Entscheidungen getroffen, um die Themen Meeresverschmutzung, Unterwasserlärm und Beifang zu adressieren.

Europäische Abkommen

Die Berner Konvention (Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume)

Humpback whales in Tonga
Humpback whales in Tonga