Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Tier und Pflanzen Arten (CITES) 1973

CITES ist ein internationales Übereinkommen, das den Handel mit Walen, Delfinen und allen Wal- und Delfinprodukten regelt. Früher hat sich CITES in der Frage zum Handel mit Walen hauptsächlich an der Internationalen Walfangkommission (IWC) orientiert. Seit einer Weile spielt CITES aber auch eine zunehmend wichtigere Rolle beim Handel mit kleineren Delfinarten.

CITES führt drei Anhänge:

Anhang I beinhaltet Arten, die vom Aussterben bedroht sind. Der internationale Handel mit diesen Arten ist streng reguliert und nur unter speziellen Umständen erlaubt. Dazu müssen  spezielle Ausfuhr-und Einfuhrgenehmigungen vorliegen

Anhang II listet (a) alle Arten, die in Zukunft vom Aussterben bedroht sein könnten, wenn der Handel mit diesen Arten nicht reguliert wird. Es gilt also zu vermeiden, dass das Überleben dieser Arten beeinträchtigt wird. In Anhang II sind zudem unter (b) weitere Arten aufgeführt, für die Handelsbestimmungen vorgeschrieben werden, damit der Handel mit Exemplaren bestimmter Arten aus dem Unterparagraph (a) effektiv kontrolliert werden kann.

Alle Wale und Delfine, die nicht in Anhang I gelistet sind, werden in Anhang II geführt. Arten, die im Anhang II genannt werden, dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen und unter Vorlage einer Ausfuhrgenehmigung gehandelt werden. Dazu gehört, dass eine wissenschaftliche Behörde bestätigt,  dass die Ausfuhr keinen negativen Einfluss auf das Überleben dieser Art hat.

CITES ist dazu berechtigt, den internationalen Handel mit Walen, Delfinen oder Wal- und Delfinprodukten zu regeln. Das Prinzip der nationalen Souveränität begrenzt CITES in seinen Befugnissen.

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