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Stoppt die Wilderei!

Die vom Blut der Delfine rot gefärbte Bucht von Taiji in Japan – daran denken wohl die meisten von uns als erstes, wenn sie das Stichwort „Delfinjagden“ lesen. Was bislang nur wenige wissen: fernab der Weltöffentlichkeit spielen sich Tag für Tag weitere Tragödien für Delfine und Kleinwale ab.

Weil die Meere von großen Fischfangflotten der Industrienationen leer gefischt werden, decken immer mehr Menschen in armen Ländern ihren Proteinbedarf mit dem Fleisch von Meeressäugern.

Wir wissen, dass in Südamerika und westafrikanischen Ländern 33 Arten von Kleinwalen und Delfinen gejagt werden. Zwei der betroffenen Arten gelten als „potentiell gefährdet“, eine als gefährdet und zu 22 gewilderten Arten fehlen Daten, um ihre Gefährdung beurteilen zu können.

Allein in Peru werden jedes Jahr schätzungsweise 15.000 Delfine getötet. Ein Teil davon landet auf den Tellern der lokalen Bevölkerung, der Großteil wird jedoch als Köder für die Jagd auf Haie benutzt.

Madagaskar
Madagaskar

WDC hat beim letzten Treffen der Bonner Konvention (CMS) im Oktober 2017 erreicht, dass es nun eine Vereinbarung zur Bekämpfung der Wilderei von Meeressäugern gibt und dieses Problem erstmalig auf die internationale Agenda kommt.

Unser Ziel ist es, die internationale Gemeinschaft wach zu rütteln. Gleichzeitig muss die Ernährungssituation der lokalen Bevölkerung verbessert werden – so dass diese nicht mehr auf die Delfinjagd als Nahrungs- und Einkommensquelle angewiesen ist. 

Wenn wir nicht schnell handeln, drohen weitere Delfin- und Kleinwalarten für immer auszusterben. Die Zeit drängt!

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, damit wir das Ausmaß der Bedrohung für Delfine und Kleinwale durch Wilderei ans Licht der Öffentlichkeit bringen und die Jagden beenden können!