Schiffsverkehr

Stößt ein Wal oder Delfin mit einem Schiff zusammen, führt dies oft zu bedrohlichen Verletzungen oder zum Tod. Größe und Anzahl der Schiffe nehmen zu und Walen und Delfinen ist es oft schon jetzt unmöglich, ihnen auszuweichen. Für einige gefährdete Arten und Populationen steht dabei ihr Überleben auf dem Spiel. WDC arbeitet mit internationalen Entscheidungsträgern zusammen und ist in Projekten aktiv, die eine Reduzierung der Zusammenstöße mit Schiffen weltweit verfolgen, darunter in den Gebieten, wo Wal – und Delfinpopulationen extrem gefährdet sind. Mit Ihrer Unterstützung können wir diese wichtige Arbeit fortführen und das sinnlose Sterben verringern.

Kollissionen mit Todesfolge

Immer wieder werden Wale und Delfine von Booten und Schiffen gerammt und erleiden schwerwiegende Verletzungen oder sterben an den Folgen der Kollision .

WDC kooperiert mit Behörden und Institutionen, um weltweit die Zahl der Kollisionen von Schiffen mit Walen zu minimieren. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf Regionen, in denen Wale und Delfine besonders bedroht sind, wie zum Beispiel an der Ostküste der USA. Mit Ihrer Unterstützung können wir diese Arbeit fortsetzen und dieses sinnlose Sterben in Zukunft verhindern.

Genau wie Autos für uns Menschen bedeutet der zunehmende Schiffsverkehr auf den Meeren eine echte Gefahr für Wale und Delfine. Die Zahl der (Groß-) Schiffe, die den Lebensraum der Wale und Delfine durchkreuzen, steigt immer weiter. Wale und Delfine können den Schiffen oft nicht ausweichen und viele Zusammenstöße passieren zudem unbemerkt, sodass die Zahl der bei Kollisionen getöteten Tiere weit höher ist als die offiziellen Zahlen suggerieren.

Studien der letzten Jahre haben gezeigt, dass bis zu ein Drittel der tot aufgefundenen Wale und Delfine Verletzungen aufweisen, die auf einen Zusammenstoß mit einem Schiff oder Boot hinweisen. Diese Verletzungen können unmittelbaren tödlich sein, viele Wale und Delfine sterben aber auch erst Jahre nach dem Unfall an den Folgen der Verletzungen. Der Verlust oder die Beeinträchtigung eines Individuums bedeutet dabei auch immer einen Einschnitt in die Familie, in der ein Wal oder Delfin lebt.

Kein Schiffsverkehr in Schutzgebieten

Genau wie der Verkehr auf unseren Straßen muss auch die Schifffahrt kontrolliert und überwacht werde. Die einfachste Möglichkeit, Kollisionen zu verhindern, ist Schiffen von Walen und Delfinen fern zu halten, also Schiffe aus besonders sensiblen Gebieten auszuschließen. Doch dies ist in den meisten Fällen leider nicht so einfach wie es auf den ersten Blick scheint. Die Einrichtung von effektiven Meeresschutzgebieten als sicherer "Hafen" wäre ein geeignetes Mittel zum Schutz vor diesen Gefahren. WDC setzt sich seit vielen Jahren für die Errichtung eines Netzwerks aus 12 Schutzgebieten auf der ganzen Welt ein.

Wir müssen jetzt handeln, um die steigende Zahl an Kollisionen zwischen Schiffen und Walen zu stoppen - und wir benötigen Ihre Hilfe um dieses Ziel zu erreichen!