Beifang beenden

Mehr als 300.000 Meeressäuger ersticken jährlich qualvoll in Fischernetzen. Vielen bereits gefährdeten Arten wird die Fischerei zunehmend zum Verhängnis – und ist dabei ein noch immer zu wenig beachtetes Problem. Daran müssen wir etwas ändern!

Der größte Feind von Walen und Delfinen weltweit ist die Fischerei. Hunderttausende Meeressäuger ersticken jährlich qualvoll in den Netzen vor allem industrieller Fischfangflotten. Viele bereits gefährdete Arten drängt die Fischerei an den Rand des Aussterbens. Dennoch bleibt dieses Problem bis heute beinah unbeachtet. Das muss sich ändern. Warum?

Einmal in einem Fischernetz verfangen, ringen Wale und Delfine um ihr Leben. Den Kampf verlieren sie fast immer. Sie ersticken kläglich oder verletzen sich schwer bei dem Versuch, zu entkommen. Dabei ziehen sie sich Fleischwunden bis zu den Knochen zu, brechen sich Kiefer oder andere Knochen, verlieren Finnen, Flipper oder Fluken. Viele Tiere sterben nach ihrem Entkommen rasch an ihren Verletzungen.

Ganze Arten, wie beispielsweise der kleine Vaquita, der Maui-Delfin und der Nordkaper sind durch Beifang vom Aussterben bedroht.

Wir müssen  dieses sinnlose Sterben beenden. WDC fordert die verstärkte Entwicklung selektiver und nachhaltiger Fischereimethoden, denn dies kann die negativen Auswirkungen reduzieren und den Tod in Netzen verhindern. Wir sind mit unseren Experten in internationalen Gremien und Abkommen vertreten, um uns für eine nachhaltige Fischereipolitik einzusetzen.

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