Delfinjagden stoppen

WDC war vor Ort in Japan und wird weiterhin für ein Ende dieser brutalen Jagden kämpfen. Auf verschiedenen Ebenen haben wir Japan mit den Jagden konfrontiert: durch Öffentlichkeitsarbeit, Teilnahme an friedlichen Protesten, Dokumentation der Jagden und durch die Veröffentlichung wichtiger Informationen zu den grausamen Tötungsmethoden.

Wir haben mit Wissenschaftlern zusammengearbeitet, um ein öffentliches Statement gegen diese Jagden zu erwirken und wir halfen dabei, eine Resolution im US-Kongress zu erreichen, die diese Praxis verurteilt.

WDC hat ebenso hart dafür gearbeitet, die Verbandelung der Unterhaltungsindustrie mit diesen Jagden aufzudecken. Marineparks und Aquarien treiben die Delfinjagden durch ihren Bedarf an neuen Lebendfängen direkt oder indirekt an. In diesem Zusammenhang ist unter anderem unser Enthüllungsbericht Driven by Demand entstanden.

Innerhalb Japans haben wir mit unseren japanischen Kollegen eine Bildungskampagne entwickelt, um der Öffentlichkeit Wale und Delfine, ihre Schönheit und Biologie als auch die Gefahren, denen sie ausgesetzt sind, näher zu bringen. Erst vor Kurzem konnten wir zur Entwicklung des „Beautiful Whale Project“ beitragen – einem Versuch, Kunst, Wissenschaft und Gemeinden auf der Suche nach einer alle verbindenden Liebe und Achtung für Wale und Delfine zusammen zu bringen.

WDC hat wichtige Informationen zu den grausamen Tötungsmethoden veröffentlicht, die derzeit in den Treibjagden zum Einsatz kommen. Diese Daten präsentieren wir der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft und mobilisieren damit diplomatische Schritte, um die Tierschutzaspekte dieser neuen Tötungsmethode auf die politischen Agenden zu setzen.

Das können Sie tun

1. Sehen Sie sich den Dokumentar-Film “A Fall from Freedom” (Englisch) und „Die Bucht“ an und blicken Sie hinter die Kulissen der Treibjagden und der Unterhaltungsindustrie. Laden Sie auch Ihre Freunde und Bekannten dazu ein, diesen Film mit Ihnen anzuschauen und stellen Sie eine Spendendose auf.

2. Senden Sie eine Protest-Email an die Japanische Botschaft in Ihrem Land.

3. Senden Sie eine Protest-Email an den japanischen Premierminister Herrn Yoshihiko Noda oder verfassen Sie Ihren eigenen höflichen Kommentar zu den Treibjagden.

PRIME MINISTER OF JAPAN
Prime Minister Yoshihiko Noda
Cabinet Office, Government of Japan
1-6-1 Nagata-cho
Chiyoda-ku, Tokyo. 100-8914 JAPAN
+81-3-5253-2111

Website: http://www.kantei.go.jp/foreign/index-e.html
Online comment form #1: https://www.kantei.go.jp/foreign/forms/comment_ssl.html

Textvorschlag

Dear Prime Minister

The dolphin drive hunts resumed on September 1st, and I am alarmed by reports that more than 20,000 dolphins and porpoises may be brutally killed this year off the coast of Japan.

Dolphin drive hunts
One method of hunting is the drive hunt, in which large groups of small whales and dolphins are rounded up using boats and driven towards the shore where they are trapped in a bay or cove using nets. The animals are then killed in the shallows with knives or taken away to a slaughterhouse. The hunt can take place over a number of days, with the animals trapped and frightened. "The slaughter process itself is crude and brutal". In addition, Japanese consumers are being sold dolphin meat, containing dangerously high levels of mercury, often labeled as whale meat.

Fueled by the aquarium industry
A number of the trapped animals are kept alive and selected by aquariums and marine parks that pay large sums of money for animals to display in their facilities; this is the financial backbone of the drive hunts and is increasingly becoming the motivating factor behind the continuation. The dolphins taken alive are handled crudely, many dying of stress during the process or facing shortened, impoverished lives in captivity.

I respectfully ask that the Japanese government revoke the permits that allow these hunts to continue.

Sincerely,

[name]


5. Besuchen Sie keine Delfinarien.

6. Bleiben Sie auf dem Laufenden unter www.whales.org