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Japans „Rote Liste“ erklärt Delfine und Wale als nicht gefährdet

Die neue Version der japanischen “Rote Liste der Meereslebewesen” stößt bei Experten und NGOs auf Kritik: Sie erklärt zahlreiche Kleinwalarten in japanischen Gewässern als nicht gefährdet. Die japanische Fischereibehörde und das Umweltministerium haben die Liste gemeinsam erarbeitet, sie ist als japanisches Äquivalent zur Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) gedacht.

Neue Erkenntnisse zu Narwal-“Einhorn”

Spektakuläre Drohnen-Aufnahmen von WWF-Forschern aus Kanada haben neue Erkenntnisse erbracht, wie Narwale ihren „Einhorn“-Zahn einsetzen. Die Zahnwale verwenden ihren bis zu mehrere Meter langen, spitzen Zahn um Fische zu erbeuten. In dem Video ist zu sehen, wie sie sich gezielt einen Fisch aussuchen und mit einem kräftigen Schlag betäuben, bevor sie ihn fressen.

Gestrandeter Orca weist alarmierende PCB Belastung auf

Bereits vor einem Jahr wurde das Orcaweibchen Lulu tot an der Westküste Großbritanniens aufgefunden. Nun enthüllen die Autopsie-Befunde eine traurige Geschichte.

Lulu war eine der letzten ihrer Art. Sie gehörte zu einer kleinen Gruppe von nur acht Orcas, die in britischen Gewässern heimisch sind. Diese akut vom Aussterben bedrohte Population hatte seit über 20 Jahren keinen Nachwuchs mehr. Nun legen die Untersuchungsergebnisse von Lulus Körper nahe, warum dies der Fall sein könnte: Lulu war stark mit Polychlorierten Biphenylen (PCB) belastet.

Geht es Walen und Delfinen in Europa besser als erwartet?

Zehn EU-Mitgliedsstaaten haben eine umfassende Zählung durchgeführt, die Aufschluss über Verbreitung und Vorkommen von Walen und Delfinen in europäischen Gewässern gibt. Die meisten Populationen scheinen stabil zu sein – doch WDC ist besorgt über den Zustand einiger Arten.

Das Flüstern der Buckelwale

Wale sind bekannt für ihren Gesang, der über mehrere Kilometer hinweg zu hören sein kann. Das muss aber nicht immer der Fall sein: Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass junge Buckelwale sich mit ihren Müttern regelrecht im Flüsterton unterhalten und so vermeiden, dass Feinde auf sie aufmerksam werden. Unter bestimmten Umständen waren die Vokalisationen der Tiere deutlich leiser als „normal“.

Drei seltene Walarten auf einem Bild!

Einem Forscher in der Nähe der Cape Cod Bay (USA) ist ein ungewöhnliches Foto gelungen – während er Luftaufnahmen machte, fotografierte er drei verschiedene Spezies auf einmal! Zwei der Arten kommen normalerweise in den Gewässern vor (der Nordatlantische Glattwal und der Seiwal), während die dritte Art (der Grönlandwal) dort normalerweise nicht anzutreffen ist.

Die Ursache für das größte Massensterben von Bartenwalen gefunden?

Das größte je dokumentierte Massensterben von Bartenwalen, das sich 2015 in Südchile ereignete, wird gemäß einer neuen Studie mit dem Auftreten einer giftigen Algenblüte in Verbindung gebracht. Die Algenblüte ereignete sich während des El Niño 2015.

Massenstrandungen – wie die tragischen Strandungen mehrerer Hundert Grindwale an der Küste Neuseelands im Februar 2017 – treten wesentlich häufiger bei Zahnwalen auf, als bei Bartenwalen.

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