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Wie schlafen Wale und Delfine?

Wie Wale und Delfine unter Wasser schlafen ist für viele ein Rätsel, denn wie auch andere Säugetiere müssen Sie währenddessen regemäßig atmen. Doch wie funktioniert das eigentlich?

Irland: 8,5 % der untersuchten Wale und Delfine hatten Plastik im Magen

In der Zeitschrift Environmental Pollution wurde eine Studie veröffentlicht, die schockierende Folgen der Meeresverschmutzung durch Plastikmüll zum Vorschein bringt. Laut  Daten, die vor der Küste Irlands durch Wissenschaftler des Galway-Mayo IT und des University College Cork in Zusammenarbeit mit der Irish Whale and Dolphin Group erhoben wurden, weisen 8,5 Prozent der untersuchten Meeressäuger Plastik im Verdauungstrakt auf (45 Individuen).

Schutz für wandernde Arten

Manche Wal- und Delfinarten wandern über tausende von Kilometern durch Gewässer verschiedener Länder, um ihren Zielort zu erreichen. Andere leben in bestimmten Gewässern wie dem Mittelmeer, das zu unterschiedlichen Ländern gehört. Hält sich eine Gruppe am Morgen noch in Frankreich auf, können sie am Nachmittag bereits in Italien sein und einen Snack auf dem Weg nach Monaco vertilgen.

Größe des Gehirns beeinflusst kulturelle Verhaltensweisen von Walen und Delfinen

In einem wissenschaftlichen Artikel der Zeitschrift Nature Ecology & Evolution stellen Forscher eine neue Theorie auf. Sie setzen die Größe des Gehirns von Meeressäugern mit deren sozialen und kulturellen Verhaltensweisen in Verbindung. Dafür bezogen sie 90 verschiedene Wal- und Delfinarten mit ein. Laut ihrer Theorie bringt ein größeres Gehirn ein komplexeres Sozialverhalten mit sich.

Unterwasserlärm schadet Walen und verändert ihre Kommunikation

Immer wieder stranden Wale, jedoch sind die Gründe häufig nicht bekannt. Forscher gehen aber davon aus, dass militärische Sonargeräte eine - manchmal tödliche - Rolle spielen. Wissenschaftler der Foundation for Marine Ecology and Telemetry Research führten nun eine Studie an 16 Cuvier-Schnabelwalen durch, um ihre Reaktion auf Sonarsignale zu untersuchen und auf mögliche Ursachen für die Strandungen zu schließen.

Walbestände erholen sich nur schleppend vom Walfang

Laut einer wissenschaftlichen Studie werden sich die Bestände von Südkaper, Blau- und Finnwalen in der Südhemisphäre bis zum Jahr 2100 höchstens auf die Hälfte des Ausgangsbestandes von vor dem industriellen Walfang erholen.

Grund sind unter anderem die fatalen Auswirkungen der Waljagd besonders im 20. Jahrhundert. Die Forscher schätzen, dass Buckel- und Zwergwalpopulationen ihre Ausgangsgröße frühestens 2050 erreichen könnten.

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