Schweinswal

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EU-Abstimmung zu Beifang: Tausende Wale und Delfine sterben jedes Jahr

WDC hat die Umsetzung der EU-Regulation gegen Beifang untersucht und kritisiert scharf, dass sie von den meisten Ländern ignoriert wird. In der kommenden Woche soll bei einer Abstimmung im EU-Parlament die bestehende Regulation sogar noch weiter abgeschwächt werden. Beifang ist die größte Gefahr für Wale und Delfine – jedes Jahr sterben weltweit Hunderttausende Meeressäuger qualvoll in Fischernetzen.

WDC-Team auf Schweinswal-Mission an der Ostsee

Gemeinsam mit fünf Bloggern und meinem Kollegen, dem Meeresbiologen Fabian Ritter, bin ich an die Ostsee gereist – dort lebt Deutschlands einziger heimischer Wal! Ihn zu entdecken ist schwierig, denn der Schweinswal ist scheu und im Vergleich zu Artgenossen mit seinen max. 1,60 Meter klein.

Interview mit Lothar Koch zum Walpfad auf Sylt

Der Biologe Lothar Koch lebt seit 1988 auf Sylt und setzt sich seither für den Schutz der kleinen Nordseewale ein. Als Sprecher der Schutzstation Wattenmeer e.V. trug er mit seiner Öffentlichkeitsarbeit maßgeblich zur Einrichtung des ersten Walschutzgebietes Europas vor der Insel Sylt bei. Nun ist er an der Fertigstellung eines „Sylter Walpfades“ beteiligt.

Beifang-Problematik in Deutschland: Pinger alleine lösen das Problem nicht

Mehrere Hundert Schweinswale verenden jedes Jahr in deutschen Gewässern, weil sie sich in Stellnetzen verfangen und qualvoll ersticken. Eine Methode, die Abhilfe verspricht, ist das Anbringen von sogenannten „Pingern“ an Netzen: kleine Geräte, die unangenehme Geräusche von sich geben, welche die Wale vertreiben und so das Verfangen in den Netzen vermeiden sollen. Die bisher eingesetzten Geräusche vertreiben die Wale also aus ihrem Lebensraum.

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