Walfang

Nürnberger Zoll findet Delfinschädel aus Thailand

Das Nürnberger Zollamt hat am Montag einen Delfinschädel aus Thailand sichergestellt. Die Empfängerin bekam den Schädel von einem Bekannten per Post zugesendet. Da Delfine nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen streng geschützt sind, benötigt man für die Einfuhr eine entsprechende Genehmigung. Diese wird in der Regel nur für wissenschaftliche Zwecke erteilt. Nun droht der Frau ein Bußgeld, das vom Bundesamt für Naturschutz festgelegt wird.

Radisson nimmt Walfleisch von der Speisekarte

Nach Kritik durch WDC nimmt die Hotelkette Radisson Walfleisch von der Speisekarte eines seiner Hotels in Island.

Als ein Unterstützer von WDC Walfleisch auf der Speisekarte des Restaurants im Park Inn Radisson Hotel in Keflavik entdeckte, berichtete er WDC sofort davon. Nach einem Gespräch zwischen WDC und der Leiterin für den Bereich „Verantwortungsvolles Wirtschaften“, Inge Huijbrecht, stand schnell die Entscheidung fest das unangebrachte Speiseangebot von der Karte zu entfernen.

Island will wieder Finnwale jagen

Die isländische Walfang-Firma Hvalur hf hat bekannt gegeben, dass sie ab dem 10. Juni nach einer zweijährigen Pause wieder gefährdete Finnwale jagen wird. Die Quote wurde dabei sogar auf 161 Wale erhöht, nachdem die alte Quote von 154 Individuen Ende des Jahres 2017 ausgelaufen ist. Scheinbar überlegt die Firma, getrocknetes Walfleischextrakt in Nahrungsergänzungsmitteln für Eisenmangel anzubieten.

Walfangsaison in Norwegen beginnt

Am 1. April hat die Walfangsaison in Norwegen begonnen. Trotz eines internationalen Moratoriums, das kommerziellem Walfang untersagt, werden in Norwegen und Island noch immer Zwergwale gejagt. Die beiden Länder hatten dem Moratorium widersprochen und setzen ihre Jagden im Nordatlantik fort.

Japanische Wal-Fänger töten erneut 333 Zwergwale

Trotz anhaltender internationaler Proteste haben japanische Walfänger in der Antarktis auch in diesem Jahr hunderte Zwergwale getötet. Die Walfangflotte kehrte am 31. März in ihren Heimathafen in Shimonoseki zurück. Die japanische Fischereibehörde bestätigte, dass die komplette Quote von 333 Zwergwalen getötet wurde.

Norwegen hebt Walfangquote deutlich an

Norwegens Fischereiminister hat die Fangquote für Zwergwale um fast ein Viertel angehoben – von 999 auf 1278 Wale. 

Damit sendet die norwegische Regierung ein deutliches politisches Signal, denn tatsächlich getötet wurden 2017 nur 432 Tiere. Doch mit der Anhebung der Quote bekennt sich Norwegen klar zum kommerziellen Walfang, Fischereiminister Sandberg hat in der Vergangenheit mehrfach bekräftig, die Industrie wieder ankurbeln und den Absatzmarkt erweitern zu wollen.

Letzte Chance für die EU – und die Wale

Vor zwei Jahren haben wir unsere Kampagne zum EU-Freihandelsabkommen mit Japan gestartet. Solange Japan weiter Wale fängt, soll die EU einem Abkommen nicht zustimmen! Mit ihrem großen politischen und wirtschaftlichen Einfluss könnte die EU ein klares Signal setzen, dass die Missachtung internationaler Abkommen und das sinnlose Töten der Wale Konsequenzen haben.

Japan und die Färöer-Inseln haben jetzt Walfang-Partnerstädte

Die japanische Küstenstadt Taiji ist bekannt für die blutigen Delfintreibjagden. Am 24. Januar 2018 gaben Vertreter Taijis eine neue Städtepartnerschaft bekannt: Klaksvik, die zweitgrößte Stadt der Färöer-Inseln wird Taiji in Zukunft durch diesen Schritt eng verbunden sein.

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