Walfang

Bis sie ausgestorben sind

Der Zustand vieler großer Walpopulationen ist wegen des kommerziellen Walfangs kritisch – das ist eine bekannte Tatsache. Die exzessive und unkontrollierte Jagd dezimierte viele Walarten, einige Populationen wurden sogar ausgerottet. Das Walfangmoratorium von 1986 führte dazu, dass sich manche Arten langsam wieder erholen, jedoch ist der Zustand vieler Arten immer noch kritisch.

Unterstützung vom EU-Parlament für WDC-Petition gegen Walfang

WDC und mehr als 270.000 Menschen sind der Ansicht, dass die EU kein Freihandelsabkommen mit Japan schließen sollte, solange der „wissenschaftliche“ Walfang weitergeht. Die Petition wurde heute vor dem EU-Petitionsausschuss diskutiert, wobei auch WDC-Biologe David Pfender zu Wort kam. Er nutzte die Gelegenheit um darauf hinzuweisen, dass Japan das internationale Walfangverbot ignoriert sowie bedrohte Seiwale tötet, die eigentlich durch das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) geschützt sind.

Japanische Walfangflotte will noch mehr Wale töten

Medienberichten zufolge ist die japanische Walfangflotte am 9. November Richtung Antarktis ausgelaufen. Die Flotte verließ den Fischereihafen Shimonoseki, um bis zum kommenden März 333 Zwergwale zu „wissenschaftlichen“ Zwecken abzuschlachten.

Die Flotte besteht aus der Yushin Maru und der Yushin Maru Nr. 3. Die Schiffe treffen auf See das Fabrikschiff Nisshin Maru und die Yushin Maru Nr. 2, die beide aus anderen Häfen auslaufen.

Japan tötet erneut 134 bedrohte Seiwale

Nach vier Monaten und mit insgesamt 177 getöteten Walen endet Japans Waljagd in den Hochseegewässern des Nordpazifik. Der Walfang findet weiterhin unter dem Vorwand der Wissenschaft statt.

Laut der Japanischen Fischereibehörde schlachtete die Jagdflotte 43 Zwerg- und 134 Seiwale in den nordwestpazifischen Gewässern, unter anderem um den Mageninhalt der Tiere zu untersuchen. Die Ergebnisse sollen dann der Internationalen Walfangkommission (IWC) vorgelegt werden.

Elfenbeinschmuggel: Kanadischer Ex-Polizist wegen Handel mit Narwal-Zähnen verurteilt

Ein pensionierter Polizist der Canadian Mounted Police muss wegen des Handels mit Narwalzähnen eine fünfjährige Haftstrafe antreten. Ein U.S. Bezirksgericht verurteilte ihn wegen Geldwäsche und als Drahtzieher des Schmugglerrings. Das Geld konnte klar mit dem illegalen Import hunderter Narwalzähne in die USA in Verbindung gebracht werden. Der Gesamtwert beträgt mehrere Millionen US-Dollar.

Isländisches Finnwalfleisch erneut auf dem Weg nach Japan?

Leert Kristján Loftsson seine mit Finnwalfleisch gefüllten Kühlhäuser? Die Ereignisse, die sich vor wenigen Tagen im Hafen von Hafnarfjörður im Süden Reykjaviks abgespielt haben und lokale Medienberichte deuten darauf hin. Loftsson ist der letzte Isländer, der noch Jagd auf die vom Aussterben bedrohten Finnwale macht.

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