Plastik

Thailand: Wal verhungerte mit 80 Plastiktüten im Magen

Erneut ist ein Meeressäuger wegen Plastikmüll im Meer ums Leben gekommen: Im Süden Thailands wurde letzte Woche ein Grindwal im Na Thap Canal treibend entdeckt, der mehrere Plastiktüten erbrach und kaum noch lebensfähig schien. Trotz der Rettungsversuche von Anwohnern, Naturschützern und Tierärzten verstarb der Wal Freitagnachmittag. Bei der Autopsie wurden in seinem Magen 80 weitere Plastiktüten gefunden, die insgesamt ca. acht Kilo wogen.

Plastik auf das Wale und die EU verzichten können

Endlich ist es soweit, die EU Kommission bringt ein Gesetz auf den Weg, das zehn Plastikteile in Europa verbieten soll. Dadurch soll in Zukunft die Umwelt, insbesondere die Ozeane, besser vor Plastikmüll geschützt werden.

Der Entwurf der EU-Kommission bezieht sich auf sieben Kategorien von Plastikprodukten und beschreibt sowohl den reduzierten Einsatz, spezielle Verbote und Aufklärungskampagnen als auch Designvorgaben und Vorschriften für Produzenten.

Geplante Vorgaben:

Toter Delfin mit Plastikhandschuh im Magen an englischem Strand gefunden

Ein weiteres trauriges Beispiel der Verbreitung von Plastikmüll in den Ozeanen ist ein Rundkopfdelfin, der tot an den Strand bei Norfolk im Osten Englands angespült wurde: In seinem Magen wurden Teile eines Plastikhandschuhes gefunden.

Dies ergab eine Autopsie/Obduktion des männlichen Jungtieres, nachdem es tot am Südstrand des Städtchens Great Yarmouth aufgefunden worden war.

29 Kilo Plastik im Magen eines gestrandeten Pottwals

29 Kilo Plastikmüll wurden im Magen eines Pottwals entdeckt, der leblos an die Südküste Spaniens angeschwemmt wurde. Der Wal wurde Ende Februar in der Nähe von Murcia an der Mittelmeerküste aufgefunden. Er sei ungefähr zehn Meter lang und wiege mehr als sechs Tonnen gaben Experten von der ortsansässigen Tierrettungsstation bekannt.

Müllstrudel im Pazifik größer als bisher angenommen

Forscher des „The Ocean clean Up“ Projekts stellten in ihrer neuen Studie fest, dass der Müllstrudel zwischen Kalifornien und Hawaii sowohl größer ist als auch schneller wächst als bisher vermutet. Der Strudel, der sich über eine Fläche doppelt so groß wie Frankreich erstreckt, enthält etwa 80.000 Tonnen Plastik mit geschätzten 1,8 Billionen Einzelteilen.

Flüsse sind stark mit Mikroplastik verschmutzt

Flüsse im Nordwesten Großbritanniens weisen die stärkste bisher entdeckte Belastung durch Mikroplastik weltweit auf. Das zeigt eine neue Karte, die die globale Wasserverschmutzung durch Plastik veranschaulicht.

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