Plastik

29 Kilo Plastik im Magen eines gestrandeten Pottwals

29 Kilo Plastikmüll wurden im Magen eines Pottwals entdeckt, der leblos an die Südküste Spaniens angeschwemmt wurde. Der Wal wurde Ende Februar in der Nähe von Murcia an der Mittelmeerküste aufgefunden. Er sei ungefähr zehn Meter lang und wiege mehr als sechs Tonnen gaben Experten von der ortsansässigen Tierrettungsstation bekannt.

Müllstrudel im Pazifik größer als bisher angenommen

Forscher des „The Ocean clean Up“ Projekts stellten in ihrer neuen Studie fest, dass der Müllstrudel zwischen Kalifornien und Hawaii sowohl größer ist als auch schneller wächst als bisher vermutet. Der Strudel, der sich über eine Fläche doppelt so groß wie Frankreich erstreckt, enthält etwa 80.000 Tonnen Plastik mit geschätzten 1,8 Billionen Einzelteilen.

Flüsse sind stark mit Mikroplastik verschmutzt

Flüsse im Nordwesten Großbritanniens weisen die stärkste bisher entdeckte Belastung durch Mikroplastik weltweit auf. Das zeigt eine neue Karte, die die globale Wasserverschmutzung durch Plastik veranschaulicht.

Wie wir das Plastikproblem in den Griff bekommen könnten

Die Ankündigung Chinas, den Plastikmüll und weiteren Müll aus den westlichen Industrienationen nicht mehr anzunehmen, war ein Weckruf für alle Verantwortungsträger. Wenn China unseren Müll nicht mehr nimmt, wird sich der Plastikmüll hier zu Lande stauen, es sei denn, wir ergreifen Gegenmaßnahmen.

Leider reicht es nicht, dass Konsumenten ihren Plastikkonsum überdenken und Gewohnheiten ändern (wie auf Strohhalme zu verzichten, Mehrwegflaschen zu kaufen und Plastiktüten durch Baumwolltaschen zu ersetzen) – auch wenn dies ein wichtiger Schritt ist.

Alles in Plastik?

Ein Sandwich: Brot aus der Plastiktüte holen. Streichkäsepackung öffnen und Streichkäse aufs Brot schmieren. Käseverpackung öffnen und Käse aufs Brot legen. Bio-Gurke aus ihrer Plastikhülle befreien, aufschneiden und zwischen die Sandwichscheiben legen.

Ein plastikfreies Zuhause für Wale und Delfine

Du kommst von einer langen Reise zurück und freust dich auf dein Zuhause. Während du weg warst, hat jemand deine Wohnung komplett mit Plastikflaschen und Plastiktüten zugemüllt. Klingt wie ein schlechter Scherz? Für viele Wale und Delfine ist das traurige Wirklichkeit. Große Teile ihres Lebensraums verwandeln sich in Müllkippen.

Irland: 8,5 % der untersuchten Wale und Delfine hatten Plastik im Magen

In der Zeitschrift Environmental Pollution wurde eine Studie veröffentlicht, die schockierende Folgen der Meeresverschmutzung durch Plastikmüll zum Vorschein bringt. Laut  Daten, die vor der Küste Irlands durch Wissenschaftler des Galway-Mayo IT und des University College Cork in Zusammenarbeit mit der Irish Whale and Dolphin Group erhoben wurden, weisen 8,5 Prozent der untersuchten Meeressäuger Plastik im Verdauungstrakt auf (45 Individuen).

WDC räumt auf – Beach Clean Up auf Sylt

Ich freue mich immer sehr, wenn ich auf Sylt ankomme. Das liegt vor allem am Meer. Am Weststrand der Insel kann man nicht nur sehr gut Schweinswale beobachten (besonders in den Sommermonaten), sondern auch wunderbar den Blick in die Ferne schweifen und die Seele baumeln lassen.

2050: Mehr Plastik im Meer als Fische?

Wenn wir weitermachen wie bisher, wird es im Jahr 2050 mehr Plastik im Meer geben als Fische. Zum heutigen Welttag der Fische haben wir deshalb ein neues Video veröffentlicht, das Benjamin Sterzenbach gemeinsam mit WDC erstellt hat:

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