Plastik

Wie wir das Plastikproblem in den Griff bekommen könnten

Die Ankündigung Chinas, den Plastikmüll und weiteren Müll aus den westlichen Industrienationen nicht mehr anzunehmen, war ein Weckruf für alle Verantwortungsträger. Wenn China unseren Müll nicht mehr nimmt, wird sich der Plastikmüll hier zu Lande stauen, es sei denn, wir ergreifen Gegenmaßnahmen.

Leider reicht es nicht, dass Konsumenten ihren Plastikkonsum überdenken und Gewohnheiten ändern (wie auf Strohhalme zu verzichten, Mehrwegflaschen zu kaufen und Plastiktüten durch Baumwolltaschen zu ersetzen) – auch wenn dies ein wichtiger Schritt ist.

Alles in Plastik?

Ein Sandwich: Brot aus der Plastiktüte holen. Streichkäsepackung öffnen und Streichkäse aufs Brot schmieren. Käseverpackung öffnen und Käse aufs Brot legen. Bio-Gurke aus ihrer Plastikhülle befreien, aufschneiden und zwischen die Sandwichscheiben legen.

Ein plastikfreies Zuhause für Wale und Delfine

Du kommst von einer langen Reise zurück und freust dich auf dein Zuhause. Während du weg warst, hat jemand deine Wohnung komplett mit Plastikflaschen und Plastiktüten zugemüllt. Klingt wie ein schlechter Scherz? Für viele Wale und Delfine ist das traurige Wirklichkeit. Große Teile ihres Lebensraums verwandeln sich in Müllkippen.

Irland: 8,5 % der untersuchten Wale und Delfine hatten Plastik im Magen

In der Zeitschrift Environmental Pollution wurde eine Studie veröffentlicht, die schockierende Folgen der Meeresverschmutzung durch Plastikmüll zum Vorschein bringt. Laut  Daten, die vor der Küste Irlands durch Wissenschaftler des Galway-Mayo IT und des University College Cork in Zusammenarbeit mit der Irish Whale and Dolphin Group erhoben wurden, weisen 8,5 Prozent der untersuchten Meeressäuger Plastik im Verdauungstrakt auf (45 Individuen).

WDC räumt auf – Beach Clean Up auf Sylt

Ich freue mich immer sehr, wenn ich auf Sylt ankomme. Das liegt vor allem am Meer. Am Weststrand der Insel kann man nicht nur sehr gut Schweinswale beobachten (besonders in den Sommermonaten), sondern auch wunderbar den Blick in die Ferne schweifen und die Seele baumeln lassen.

2050: Mehr Plastik im Meer als Fische?

Wenn wir weitermachen wie bisher, wird es im Jahr 2050 mehr Plastik im Meer geben als Fische. Zum heutigen Welttag der Fische haben wir deshalb ein neues Video veröffentlicht, das Benjamin Sterzenbach gemeinsam mit WDC erstellt hat:

WDC bei der International Ocean Film Tour – ein Kinoabend, der bewegte

Alle, die das Meer und seine Bewohner lieben und denen der Schutz unserer Meere am Herzen liegt, kamen gestern bei „Kino, Mond und Sterne“, dem Sommer Open Air Event in Münchens Westpark, voll auf ihre Kosten. Zu Gast war die International Ocean Film Tour mit einem spannenden, bewegenden und zum Nachdenken anregenden Filmprogramm.

Plastiktütenverbrauch in Deutschland stark gesunken

Seit in vielen deutschen Supermärkten und anderen Geschäften eine Gebühr für Plastiktüten verlangt wird, ist der Verbrauch um 65% gesunken. Statt 68 Plastiktüten verbrauchte 2016 jeder Deutsche nur noch 45 Tüten pro Jahr. Diese Zahlen wurden von der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung für den Handelsverband Deutschland erhoben und zeigen, dass die Gebühr ein Schritt in die richtige Richtung ist.

WDC-Plastik-Workshop in Frankfurt

Am 9. Juni hat sich das WDC-Team in Frankfurt mit 10 Bloggern aus Deutschland und Österreich getroffen, um gemeinsam über das Thema Plastik zu sprechen. Wir freuen uns, so viele motivierte Menschen an einem Ort versammeln zu dürfen! Eine tolle Chance, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wie wir dem Plastikproblem ein Ende bereiten können.

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