Meeresschutz

Rohstoffabbau im Lebensraum der gefährdeten Māui-Delfine?

Im West Coast North Island Marine Mammal Sanctuary, einem zum Schutz des vom Aussterben bedrohten Māui-Delfins geschaffenen Gebietes, dürfen in Zukunft Untersuchungen zum Rohstoffabbau durchgeführt werden. Das würde zu einer erheblichen Beeinträchtigung der letzten 60 Tiere führen.

Schiffsverkehr und Lärm bedrohen Wale und Delfine

Wale und Delfine nutzen Schall, um sich zu orientieren und sich mit Artgenossen zu verständigen. Auch bei der Jagd rufen sich die Meeressäuger gegenseitig zu, wenn sie Beute gefunden haben.

Umweltschutzgruppen fordern eine Kehrtwende beim Tiefseebergbau

Bei ihrer jährlichen Zusammenkunft in Jamaika treffen sich in diesen Wochen die 168 Mitgliedsstaaten der International Seabed Authority (ISA). Umweltschutzorganisationen fordern die teilnehmenden Regierungen auf, endlich die negativen und irreversiblen Folgen von Tiefseebergbau nicht nur für den Meeresboden, sondern für das gesamte Ökosystem Meer anzuerkennen. Auch den globalen Bemühungen um ein nachhaltigeres Wirtschaftssystem würde der Tiefseebergbau schaden.

Schweinswal ahoi!

Wenn mich jemand fragt, wie es denn auf Sylt war, wo wir am 23. Juni Schweinswale vom Weststrand aus beobachten wollten, kann ich keine passende Antwort finden. Denn einerseits machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Windstärke 6-7 bei herbstlichen Temperaturen war unser Unterfangen praktisch unmöglich.

Wie hält man im Meer den Lärm (dr)aus(sen)?

Wenn ich morgens aufwache und die Balkontür meiner Wohnung in Berlin öffne, höre ich das Rauschen der Stadt, die Autos auf den Straßen, die Menschen, die Baustellen, die Züge und Flugzeuge in der Ferne. Ich habe Glück, der Balkon meiner Wohnung ist zum Gartenhof unseres Berliner Altbaus hin ausgerichtet. Dort ist es vergleichsweise ruhig.

Kanada: Umfangreiche Schutzmaßnahmen für bedrohte Glattwale

Die kanadische Regierung hat umfangreiche Schutzmaßnahmen für die noch verbleibenden Nordatlantischen Glattwale angekündigt. Nur noch ca. 400 Individuen gibt es von dieser Art weltweit, allein in den letzten elf Monaten wurden 18 dieser stark bedrohten Wale tot aufgefunden. Zwölf von ihnen an der Kanadischen Atlantikküste, sechs weitere an der US-Ostküste. Als Haupt-Todesursachen wurden bei der Untersuchung der toten Wale Verfangen in Fischereiausrüstung und Schiffskollisionen festgestellt.

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