Meeresschutz

Nordkaper in Gefahr

Am 23. Oktober 2017 wurde ein weiterer toter Nordkaper im US-Bundesstaat Massachusetts gefunden. Die Gründe für seinen Tod sind noch unklar, obwohl die Nekropsie-Berichte darauf hin deuten, dass der Mensch die größte Gefahr darstellt: Kollisionen mit Schiffen und Verfangen in Fischernetzen führen oft zum Tod.

Rekord: 788 Südkaper vor Patagoniens Küste

Dieses Jahr konnten an der Küste von El Doradillo im argentinischen Teil Patagoniens besonders viele Südkaper mit Nachwuchs gesichtet werden: 788 wurden in der Region gezählt, dies ist die höchste Zahl seit 1971 und somit ein Rekord. Erfreulich ist auch, dass in dieser Saison 300 Babys geboren wurden. Um diese aufzuziehen, migrieren die Meeresriesen aus den kalten Gewässern der Antarktis in die wärmeren Regionen Patagoniens.

Kleiner Fortschritt für den Meeresschutz

Nachdem vor mehr als 18 Monaten das Bundesumweltministerium die Entwürfe für sechs Naturschutzgebietsverordnungen in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nord- und Ostsee veröffentlicht hat, treten die Verordnungen heute (28. September 2017) in Kraft.

WDC räumt auf – Beach Clean Up auf Sylt

Ich freue mich immer sehr, wenn ich auf Sylt ankomme. Das liegt vor allem am Meer. Am Weststrand der Insel kann man nicht nur sehr gut Schweinswale beobachten (besonders in den Sommermonaten), sondern auch wunderbar den Blick in die Ferne schweifen und die Seele baumeln lassen.

Interview mit Lothar Koch zum Walpfad auf Sylt

Der Biologe Lothar Koch lebt seit 1988 auf Sylt und setzt sich seither für den Schutz der kleinen Nordseewale ein. Als Sprecher der Schutzstation Wattenmeer e.V. trug er mit seiner Öffentlichkeitsarbeit maßgeblich zur Einrichtung des ersten Walschutzgebietes Europas vor der Insel Sylt bei. Nun ist er an der Fertigstellung eines „Sylter Walpfades“ beteiligt.

Unterwasserlärm schadet Walen und verändert ihre Kommunikation

Immer wieder stranden Wale, jedoch sind die Gründe häufig nicht bekannt. Forscher gehen aber davon aus, dass militärische Sonargeräte eine - manchmal tödliche - Rolle spielen. Wissenschaftler der Foundation for Marine Ecology and Telemetry Research führten nun eine Studie an 16 Cuvier-Schnabelwalen durch, um ihre Reaktion auf Sonarsignale zu untersuchen und auf mögliche Ursachen für die Strandungen zu schließen.

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