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WDC kritisiert: Buckelwale sollen aus der Liste bedrohter Arten in den USA entfernt werden!

Nicht jeder feiert die jüngste Ankündigung der US Behörde National Marine Fisheries Service (NMFS), dass der (US) Bundesschutz für weltweit neun Buckelwalpopulationen aufgehoben werden soll, einschließlich der Buckelwale an der Ostküste der USA und Kanada. Wie es in einer Presseerklärung des Weißen Hauses heißt, sei diese Entscheidung der "Beweis dafür, dass die Bemühungen der USA tausende bedrohte Tiere und Pflanzen zu schützen und ihren Bestand wiederherzustellen, erfolgreich sind."

Länder vereinbaren einen besseren Schutz für Wale und Delfine

Ein UN-Treffen, das am 1.9. in der finnischen Hauptstadt Helsinki zu Ende ging, hat einen Plan zur Förderung von Schutzmaßnahmen für den bedrohten Ostsee-Schweinswal verabschiedet. Die Schweinswale in der zentralen Ostsee gehören zu den am stärksten bedrohten Säugetieren der Welt. Der Bestand östlich von Rügen liegt nur noch bei etwa 500 Individuen.

Japan startet Walfang im Nordwestpazifik

Eine Flotte von vier japanischen Walfangschiffen hat in den Gewässern vor der Insel Hokkaido ihre jährliche Jagd auf Zwergwale begonnen.

Kalifornien bringt Gesetz zum Verbot der Orcazucht auf den Weg

Abgeordnete in Kalifornien haben ein Gesetz eingereicht, das die Zucht und den Export von in Kalifornien gehaltenen Orcas verbietet. Der Gesetzentwurf wurde vom Demokratischen Abgeordneten Richard Bloom im März 2014 vorgestellt und Anfang dieses Jahres erneut eingereicht. Es wurde inzwischen von Gouverneur Jerry Brown unterzeichnet. 

SeaWorld hat dieses Jahr bereits angekündigt, sein Zuchtprogramm zu beenden; das neue Gesetz wird dem Unternehmen zudem die Möglichkeit nehmen, seine Meinung wieder zu ändern.

WDC erhält ASCOBANS Preis für Bildungsarbeit

Die Bildungsarbeit von WDC wurde beim ASCOBANS Meeting of the Parties in Helsinki mit einem Award ausgezeichnet. Bildung kann das öffentliche Bewusstsein für die Notwendigkeit und die Möglichkeiten zum Kleinwalschutz verbessern. Der ASCOBANS Outreach and Education Award wurde WDC Geschäftsführer Chris Butler Stroud überreicht.

Delfinarium in Finnland geschlossen - 4 Große Tümmler nach Griechenland gebracht

Vier Delfine (Veera, Delfi, Leevi und Eevertti) aus einem Meerespark in Finnland wurden am Wochenende in ein neues Delfinarium in Griechenland gebracht. Die Delfine wurden nun verlegt, nachdem der Särkänniemi Park bereits im Oktober letzten Jahres entschieden hatte, seine Türen zu schließen. Die Haltung der Öffentlichkeit gegenüber Delfin-Shows habe sich geändert und somit zu abnehmenden Besucherzahlen und sinkenden Einnahmen geführt, heißt es. Damit werden nun in Finnland keine Delfine mehr in Gefangenschaft gehalten.

Matriarchin der Southern Residents vermisst

Beunruhigende Nachrichten aus dem pazifischen Nordwesten: das Center for Whale Research verkündete diese Woche, dass einer der vom Aussterben bedrohten Southern Residents (Südliche Ortstreue Schwertwale) fehlt und wahrscheinlich tot ist. Es handelt sich um Samish, einen 42-jährigen Orca. Forschern und Wal-Beobachtern in dieser Gegend ist sie als Matriarchin ihrer Familiengruppe bekannt.

British Airways unterstützt weiterhin SeaWorld

Seit dem Start unserer Kampagne haben fast 300.000 Menschen die Petition auf unserer Website und auf change.org unterzeichnet. Darin fordern wir British Airways (BA) dazu auf, die Unterstützung grausamer Wal- und Delfin-Shows durch den Verkauf von SeaWorld-Tickets zu stoppen. BA wollte nicht anerkennen, dass der Ticketverkauf falsch ist. Das ist widersprüchlich, da SeaWorld selbst die Haltung und Zucht von Orcas langfristig beenden will.

Buckelwale retten Robben vor Orca-Angriffen

Scheinbar sind wir Menschen nicht die einzigen, die sich um das Wohlergehen anderer Lebewesen kümmern. Weltweit erhobene Daten, die von Wissenschaftlern analysiert wurden, deuten darauf hin, dass Buckelwale bewusst nicht nur ihre eigenen Artgenossen oder andere Wale sondern auch gänzlich andere Arten wie etwa Robben vor Angriffen von Orcas beschützen.

Delfin-Massensterben im Schwarzen Meer

Der bulgarische Premierminister Boiko Borissov hat zu einer Sondersitzung aufgerufen, nachdem Berichten zufolge eine Rekordzahl toter Delfine an der Küste des Schwarzen Meeres in Bulgarien angespült wurde. 108 Tiere wurden von den lokalen Behörden bereits in diesem Jahr gezählt. 35 tote Tümmler seien allein an einem Wochenende im Juli gefunden worden. Die Todesursache ist noch unbekannt. Die Behörden hoffen jetzt, dass Obduktionen die Ursachen klären können.

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