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Deutscher Bundestag will Wale besser schützen

Im deutschen Bundestag wurde am 21.10.2016 ein Antrag zum besseren Schutz von Walen eingebracht, der anschließend von den Parteien CSU/CDU, SPD und Die Linke angenommen wurde. Das Ziel des Antrages ist es, den internationalen Walschutz gegenüber kommerziellen Walfanginteressen zu stärken, beispielsweise indem sich Deutschland im Europaparlament dafür einsetzt, dass Japan seinen wissenschaftlichen Walfang beendet. Auch gegen die Walfangaktivitäten von Norwegen und Island soll sich Deutschland aussprechen.

Sri Lanka bekämpft den illegalen Verkauf von Wal- und Delfinfleisch

Mahinda Amaraweera, der Fischereiminister Sri Lankas, hat Marine und Küstenwache des Landes beauftragt, rechtliche Schritte gegen Fischer einzuleiten, die Delfine und Kleinwale in den Gewässern von Mirissa töten. Außerdem hat er die Polizei angewiesen, Verkäufer auf lokalen Märkten zu verhaften, die Wal- oder Delfinfleisch verkaufen.

Färöischer Arzt warnt vor Walfleisch-Verzehr

Der Chefarzt der Abteilung für Arbeitsmedizin und Gesundheitswesen auf den Färöer Inseln, Dr. Pal Weihe, widerspricht eindringlich der Empfehlung der Regierung und warnt davor, Walfleisch zu essen.

Meeressäuger wie Wale und Delfine, die auf den Färöer Inseln, Grönland und Teilen Kanadas und Sibirien gegessen werden, haben einen hohen Gehalt an Schadstoffen wie Quecksilber, PCBs (polychlorierte Biphylene) und PFCs (perfluorierte Verbindungen). Diese Substanzen stammen aus den Meeren und häufen sich in den Meeressäugern an.

Keine russischen Orcas mehr für Delfinarien?

Das russische Ministerium für natürliche Ressourcen hat einen Entwurf vorgelegt, laut dem Orcas des Bigg-Ökotyps (die regelmäßig weite Strecken zurücklegen)  in die russische „Rote Liste“ aufgenommen werden sollen. Dieses Dokument führt ähnlich der deutschen Roten Liste gefährdeter Arten, seltene und bedrohte Arten auf.

Japanischer Online-Shop verkauft illegal Walfleisch

Wenige Tage, bevor sich Regierungen aus aller Welt treffen, um über Japans Missachtung internationaler Gesetze zur  Waljagd zu diskutieren, hat WDC den offenen und illegalen Verkauf von japanischen Walprodukten an ausländische Kunden aufgedeckt.

TripAdvisor empfiehlt kein Schwimmen mit Delfinen mehr!

TripAdvisor hat bekannt gegeben, Aktivitäten aus dem Programm zu nehmen, die den Kontakt von Besuchern mit gefährdeten Tierarten oder in Gefangenschaft gehaltenen Wildtieren beinhalten. Auf der Seite von TripAdvisor kann man Erfahrungsberichte zu Hotels, Restaurants oder Sehenswürdigkeiten abgeben, lesen und diese direkt buchen.

Renovierung der Delfinlagune im Tiergarten Nürnberg beginnt

Der Nürnberger Tiergarten hat mit der Renovierung der Delfinlagune begonnen. Im Juli dieses Jahres hatte Zoodirektor Dag Encke angekündigt, dass mindestens drei Große Tümmler vor Beginn der Arbeiten den Tiergarten verlassen sollen, dies ist jedoch bisher nicht eingetreten – noch immer leben zehn Delfine in der Lagune. Außerdem sollte laut Tiergarten das Notfallbecken (Delfinarium II) betriebsbereit sein, bevor mit den Arbeiten begonnen wird.

WDC und BRITA kämpfen gemeinsam gegen die Plastikverschmutzung der Meere

Im Mai 2016 startete WDC die Kampagne „Weniger Plastik ist Meer“. Mit Postern und Postkarten, mit Bildungsmaterialien für Schulen, mit einem Workshop für Blogger und Journalisten, einem Gewinnspiel und zahlreichen Tipps zur Plastikvermeidung, machte WDC auf ein globales Problem aufmerksam: Plastikmüll im Meer. Jede Minute landen weltweit 24 Tonnen Plastik im Meer, davon allein in Deutschland täglich eine Tonne - mit fatalen Folgen für Natur und Mensch.

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