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Was bedeutet das neue Gesetz für Wale und Delfine in Frankreich?

Frankreich hat überraschend ein bedeutendes Gesetz erlassen, laut dem keine Wale und Delfine mehr in Gefangenschaft gehalten werden sollen. WDC begrüßt diese Entscheidung von Umweltministerin Ségolène Royal. Die bereits in französischen Delfinarien lebenden Meeressäuger sind von der Grundsatzentscheidung nicht direkt betroffen, da sie weiterhin in Gefangenschaft verbleiben. Einige Punkte des neuen Gesetzes betreffen sie jedoch und sollen ihre Lebensbedingungen deutlich verbessern.

Gestrandeter Orca weist alarmierende PCB Belastung auf

Bereits vor einem Jahr wurde das Orcaweibchen Lulu tot an der Westküste Großbritanniens aufgefunden. Nun enthüllen die Autopsie-Befunde eine traurige Geschichte.

Lulu war eine der letzten ihrer Art. Sie gehörte zu einer kleinen Gruppe von nur acht Orcas, die in britischen Gewässern heimisch sind. Diese akut vom Aussterben bedrohte Population hatte seit über 20 Jahren keinen Nachwuchs mehr. Nun legen die Untersuchungsergebnisse von Lulus Körper nahe, warum dies der Fall sein könnte: Lulu war stark mit Polychlorierten Biphenylen (PCB) belastet.

Geht es Walen und Delfinen in Europa besser als erwartet?

Zehn EU-Mitgliedsstaaten haben eine umfassende Zählung durchgeführt, die Aufschluss über Verbreitung und Vorkommen von Walen und Delfinen in europäischen Gewässern gibt. Die meisten Populationen scheinen stabil zu sein – doch WDC ist besorgt über den Zustand einiger Arten.

Das Flüstern der Buckelwale

Wale sind bekannt für ihren Gesang, der über mehrere Kilometer hinweg zu hören sein kann. Das muss aber nicht immer der Fall sein: Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass junge Buckelwale sich mit ihren Müttern regelrecht im Flüsterton unterhalten und so vermeiden, dass Feinde auf sie aufmerksam werden. Unter bestimmten Umständen waren die Vokalisationen der Tiere deutlich leiser als „normal“.

Delfine in Südkorea: zurück in die Freiheit!

Der Film “Die Bucht”, der 2009 viele Kinobesucher mit den grausamen Methoden des Delfinfangs für den Verkauf der Tiere an Delfinarien konfrontierte, wird Berichten zufolge nun auch positive Auswirkungen für zwei Delfine in Südkorea haben: Im Juli sollen die Großen Tümmler Geumdeung und Daepo auf Veranlassung des Bürgermeisters von Seoul aus einem Delfinarium in der südkoreanischen Hauptstadt wieder in die Freiheit entlassen werden.

Walfangsaison in Norwegen hat wieder begonnen

Die Walfangsaison 2017 hat in Norwegen begonnen. Die Gewässer vor der nord-norwegischen Küste, die gerne als Touristenziele beworben werden, sind für die nächsten Monate wieder Schauplatz grausamer Szenen. Die Meldung von fünf getöteten Walen, die bisher harpuniert wurden, sind dabei nur der traurige Anfang: Das Fischereiministerium hat in diesem Jahr eine Quote von 999 Walen zur kommerziellen Jagd freigegeben – über zehn Prozent mehr Tiere als im Vorjahr.

Sri Lanka: Fischer wegen Delfin-Beifang verhaftet

Im Hafenbecken von Trincomalee im Nordosten Sri Lankas starben zwölf Delfine, nachdem sie sich in einem Netz verfangen hatten. Ein erschütterndes Video eines Beobachters zeigte, dass manche der Delfine noch lebendig waren, als man die Netze einholte.

Drei seltene Walarten auf einem Bild!

Einem Forscher in der Nähe der Cape Cod Bay (USA) ist ein ungewöhnliches Foto gelungen – während er Luftaufnahmen machte, fotografierte er drei verschiedene Spezies auf einmal! Zwei der Arten kommen normalerweise in den Gewässern vor (der Nordatlantische Glattwal und der Seiwal), während die dritte Art (der Grönlandwal) dort normalerweise nicht anzutreffen ist.

Das Mittelmeer - eine Plastiksuppe?

Beinahe vor unserer Haustüre liegt ein kleines Paradies: Das Mittelmeer. Blau schimmerndes Wasser, feine Sandstrände und der Duft des Salzwassers laden zum Träumen und Genießen ein. Doch wer einen zweiten Blick wagt, stößt auf ein trauriges Bild. Müll, vor allem aus Plastik, belastet das Mittelmeer und seine Bewohner massiv.

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