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„Wissenschaftlicher Walfang” in Japan: 47 Zwergwale getötet

Japanische Walfänger haben den ersten Teil der “wissenschaftlichen” Waljagd vor der Küste von Abashiri auf Hokkaido beendet – 47 Zwergwale, neun Männchen und 38 Weibchen, wurden zwischen dem 11. und dem 26. Juni getötet.

Die japanische Fischereibehörde hat angekündigt, Alter und Mageninhalt der Wale für wissenschaftliche Zwecke zu untersuchen und die Ergebnisse der Internationalen Walfangkommission IWC mitzuteilen.

Grindwal-Rettung in Island

Gute Nachrichten aus Island: Eine Gruppe von Grindwalen wurde von isländischen Helfern gerettet. Die Wale schwammen gefährlich nahe an der Küstenlinie von Snæfellsnes im Westen der Insel. Freiwillige versammelten sich und versuchten, die Wale wieder ins offene Meer zu treiben und so vor dem Tod zu bewahren.

Bald kein Walfang mehr in Island?

Ist ein Ende des Walfangs in Island in Sicht? Diese Möglichkeit scheint seit letzter Woche zumindest wahrscheinlicher. Die neue Fischereiministerin, Thorgerdur Katrin Gunnarsdottir, hat angedeutet, sie wolle die Position zum Walfang überdenken.

Japan: Walfangpläne stoßen auf Widerstand in der Bevölkerung

Im Rahmen einer Pressekonferenz zu Japans Walfangstrategie mussten sich am 6. Juli japanische Regierungsvertreter öffentlich für ihre Befürwortung des kommerziellen Walfangs rechtfertigen. Japan möchte diesen offiziell wieder aufnehmen, trotz des international geltenden Walfangverbots. Diskussionsteilnehmer waren Kiyoshi Ejima als Vertreter von Japans regierender Partei und der Direktor der für den Walfang zuständigen Behörde Shigeki Takaya.

Menopause jetzt auch bei Kleinen Schwertwalen nachgewiesen

Eine neue Studie belegt, dass die Menopause nicht nur bei Orcas und Gewöhnlichen Grindwalen sondern auch bei einer dritten Zahnwal-Art auftritt: dem Kleinen Schwertwal. Ähnlich wie beim Menschen verlieren die Weibchen nach ca. 40 Jahren ihre Reproduktionsfähigkeit, leben danach aber noch für eine außergewöhnlich lange Zeitspanne weiter.

Umweltverbände: Angriff auf den Meeresschutz abgewehrt

Nord- und Ostsee können auch in Zukunft durch das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) geschützt werden. Eine Klausel im Gesetzentwurf hätte ein praktisches Vetorecht aller Bundesministerien bedeutet, um zukünftig effektive Meeresschutzmaßnahmen zu blockieren. Die Umweltverbände NABU, BUND, DNR, DUH, Greenpeace, Schutzstation Wattenmeer, WWF und Whale & Dolphin Conservation hatten sich intensiv gegen die Klausel  eingesetzt und begrüßen die Entscheidung, dass sie abgelehnt wurde.

Plastiktütenverbrauch in Deutschland stark gesunken

Seit in vielen deutschen Supermärkten und anderen Geschäften eine Gebühr für Plastiktüten verlangt wird, ist der Verbrauch um 65% gesunken. Statt 68 Plastiktüten verbrauchte 2016 jeder Deutsche nur noch 45 Tüten pro Jahr. Diese Zahlen wurden von der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung für den Handelsverband Deutschland erhoben und zeigen, dass die Gebühr ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Sechs Nordatlantische Glattwale gestorben

Seit dem 7. Juni sind sechs Nordatlantische Glattwale tot im Sankt-Lorenz-Golf an der Ostküste Kanadas gefunden worden. Da es nur noch 500 Individuen dieser Walart gibt, bedeutet das den Verlust von über einem Prozent der weltweiten Population! Zwei der toten Wale waren Weibchen, die nach Einschätzung der Meeresbiologen noch fünf bis zehn Jungtiere auf die Welt hätten bringen können. Das wäre für die Zukunft der als vom Aussterben bedroht geltenden Spezies sehr wichtig gewesen.

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