News

Norwegens Fischereiminister will jährlich bis zu 2000 Wale töten

Der norwegische Fischereiminister Per Sandberg will die erst kürzlich erhöhte Fangquote von 999 Walen noch einmal verdoppeln. Zudem möchte er den Export von Walprodukten ankurbeln. Norwegen ist bereits jetzt das größte kommerzielle Walfangland weltweit.

Neues Orca-Zuchtprogramm in China

Obwohl sich die Öffentlichkeit (vor allem seit dem Film BLACKFISH) gegen die Haltung von Orcas in Gefangenschaft ausspricht, hat sich China dazu entschieden, eine neue Anlage für die Zucht von Orcas zu errichten.

Delfin Skinny stirbt nach fast 50 Jahren Gefangenschaft

Der älteste Delfin des holländischen Delfinariums Harderwijk, das Delfinweibchen „Skinny“, ist nach fast 50 Jahren Haltung in Gefangenschaft, am Mittwoch den 22.02.2017, im Alter von 55 Jahren an den Folgen eines bösartigen Tumors im Delfinarium verstorben.

Der Geschäftsführer Jurriën Wouters ist sehr betroffen über den Verlust von Skinny.

Die Ursache für das größte Massensterben von Bartenwalen gefunden?

Das größte je dokumentierte Massensterben von Bartenwalen, das sich 2015 in Südchile ereignete, wird gemäß einer neuen Studie mit dem Auftreten einer giftigen Algenblüte in Verbindung gebracht. Die Algenblüte ereignete sich während des El Niño 2015.

Massenstrandungen – wie die tragischen Strandungen mehrerer Hundert Grindwale an der Küste Neuseelands im Februar 2017 – treten wesentlich häufiger bei Zahnwalen auf, als bei Bartenwalen.

Wale soweit das Auge reicht

Das Büro von Whale and Dolphin Conservation (WDC) in Deutschland ist in München. Unsere Schreibtische in der Implerstraße sind daher denkbar weit weg von der wilden Brandung der Nordsee und der salzigen Luft des Mittelmeers. Doch Walschutz heißt nicht nur Wale beobachten und so geben wir in allen Bereichen in der Politik, der Forschung, der Bildung und der Öffentlichkeitsarbeit jeden Tag (mit Freude) unser Bestes, damit Wale und Delfine in Zukunft besser geschützt werden.

Seiten

News abonnieren