News

Irland: 8,5 % der untersuchten Wale und Delfine hatten Plastik im Magen

In der Zeitschrift Environmental Pollution wurde eine Studie veröffentlicht, die schockierende Folgen der Meeresverschmutzung durch Plastikmüll zum Vorschein bringt. Laut  Daten, die vor der Küste Irlands durch Wissenschaftler des Galway-Mayo IT und des University College Cork in Zusammenarbeit mit der Irish Whale and Dolphin Group erhoben wurden, weisen 8,5 Prozent der untersuchten Meeressäuger Plastik im Verdauungstrakt auf (45 Individuen).

Die UN-Klimakonferenz in Bonn – ein Gipfel, der Veränderung bringen muss

Heute – am 6. November 2017 – beginnt die UN-Klimakonferenz. Unweit unserer eigenen Haustür, in Bonn,  treffen sich Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt um zu verhandeln, wie wir im Kampf gegen den Klimawandel weiter vorgehen wollen. 2015 wurde das Ziel vereinbart, die vom Menschen verursachte Erderwärmung deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen.

Nordkaper in Gefahr

Am 23. Oktober 2017 wurde ein weiterer toter Nordkaper im US-Bundesstaat Massachusetts gefunden. Die Gründe für seinen Tod sind noch unklar, obwohl die Nekropsie-Berichte darauf hin deuten, dass der Mensch die größte Gefahr darstellt: Kollisionen mit Schiffen und Verfangen in Fischernetzen führen oft zum Tod.

Rekord: 788 Südkaper vor Patagoniens Küste

Dieses Jahr konnten an der Küste von El Doradillo im argentinischen Teil Patagoniens besonders viele Südkaper mit Nachwuchs gesichtet werden: 788 wurden in der Region gezählt, dies ist die höchste Zahl seit 1971 und somit ein Rekord. Erfreulich ist auch, dass in dieser Saison 300 Babys geboren wurden. Um diese aufzuziehen, migrieren die Meeresriesen aus den kalten Gewässern der Antarktis in die wärmeren Regionen Patagoniens.

Größe des Gehirns beeinflusst kulturelle Verhaltensweisen von Walen und Delfinen

In einem wissenschaftlichen Artikel der Zeitschrift Nature Ecology & Evolution stellen Forscher eine neue Theorie auf. Sie setzen die Größe des Gehirns von Meeressäugern mit deren sozialen und kulturellen Verhaltensweisen in Verbindung. Dafür bezogen sie 90 verschiedene Wal- und Delfinarten mit ein. Laut ihrer Theorie bringt ein größeres Gehirn ein komplexeres Sozialverhalten mit sich.

Kleiner Fortschritt für den Meeresschutz

Nachdem vor mehr als 18 Monaten das Bundesumweltministerium die Entwürfe für sechs Naturschutzgebietsverordnungen in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nord- und Ostsee veröffentlicht hat, treten die Verordnungen heute (28. September 2017) in Kraft.

Japan tötet erneut 134 bedrohte Seiwale

Nach vier Monaten und mit insgesamt 177 getöteten Walen endet Japans Waljagd in den Hochseegewässern des Nordpazifik. Der Walfang findet weiterhin unter dem Vorwand der Wissenschaft statt.

Laut der Japanischen Fischereibehörde schlachtete die Jagdflotte 43 Zwerg- und 134 Seiwale in den nordwestpazifischen Gewässern, unter anderem um den Mageninhalt der Tiere zu untersuchen. Die Ergebnisse sollen dann der Internationalen Walfangkommission (IWC) vorgelegt werden.

Seiten

News abonnieren