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EU-Kommission: Naturschutz-Richtlinie bleibt!

Europäische Naturschutzorganisationen, darunter WDC, hatten sich in den vergangenen 18 Monaten für den Erhalt der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie in der jetzigen Form eingesetzt. Eine öffentliche Konsultation wurde von 550.000 Menschen unterzeichnet, die sich gegen die Schwächung der Richtlinie aussprachen. Nun hat die EU-Kommission entschieden, dass die Gesetzgebung in ihrer heutigen Form bestehen bleibt und nicht abgeschwächt werden darf.

Delfinarium in Frankreich bald vor Gericht?

Aicko, ein junger männlicher Delfin, verstarb kürzlich in einem Delfinarium im Nordwesten Frankreichs. Er war erst sechs Jahre alt, wurde jedoch häufig in einem Einzelbecken untergebracht. Tierrechtsgruppen bereiten sich derzeit darauf vor, das Delfinarium wegen Tiermissbrauch zu verklagen.

Zwar gab der Delfinarien-Betreiber an, dass Aicko an einer Krankheit starb, doch Berichten zufolge litt er an Stress, nachdem er im Januar 2015 von seiner Mutter getrennt und vom Parc Astérix in das Delfinarium Planète Sauvage gebracht wurde.

Letzter Beluga im Vancouver Aquarium gestorben

Gleich zwei Belugas sind innerhalb weniger Tage im Vancouver Aquarium verstorben – zuerst Quila, ein junger Beluga im Alter von nur 21 Jahren, dann ihre Mutter Aurora. Die Todesursache ist bisher unklar, Untersuchungen könnten darüber Aufschluss geben.

Seit 1990 lebte Aurora in diesem Delfinarium, nachdem sie aus der Western Hudson Bay ihrer Familie entrissen wurde. Ihre Tochter war der einzige Belugawal, der jemals in Kanada in Gefangenschaft geboren wurde.

WDC setzt sich beim ACCOBAMS Treffen für Wale und Delfine ein

WDC-Mitarbeiterin Alison Wood nimmt am diesjährigen Treffen des internationalen Abkommens ACCOBAMS (Abkommen zur Erhaltung von Walen und Delfinen im Mittelmeer und im Schwarzen Meer) in Monaco teil. Bereits zum sechsten Mal treffen sich die 23 Mitgliedsländer, diesmal sogar zum zwanzigjährigen Jubiläum des Abkommens, dessen Ziel es ist, effektive Schutzmaßnahmen für die zum Teil stark gefährdeten Wal- und Delfinarten im Mittelmeer zu beschließen.

Kiel: 8 tote Schweinswale gefunden

Die Schweinswal-Population in der Ostsee scheint zu schrunpfen, die Population in der zentralen Ostsee umfasst Schätzungen zufolge sogar nur noch etwa 500 Individuen – doch allein in der letzten Woche wurden wieder acht Tiere an den Küsten rund um die Kieler Bucht angeschwemmt. Die Experten, die nach der Todesursache suchen, haben weitere Untersuchungen eingeleitet. Eine Influenza-Epidemie, wie sie beispielsweise derzeit den heimischen Kegelrobben zu schaffen macht, wird von Prof.

Wale nutzen Tiefseeberge als Treffpunkt

Forschungsergebnisse zu Migrationsmustern von Walen zeigen, dass Tiefseeberge für Meeressäuger eine wichtige Rolle spielen. Einerseits werden sie zur Navigation genutzt, wenn die Wale tausende Kilometer durch die Ozeane wandern. Doch die Unterwasserberge sind auch wichtige Treffpunkte. Französische Forscher fanden nun heraus, dass Buckelwale sich an diesen Orten zum Fressen und Treffen mit anderen Individuen versammeln.

41 Grindwale bei Jagd auf den Färöer Inseln getötet

Am 7. November 2016 wurden auf den Färöer Inseln 41 Grindwale getötet wurden. Dies ist bereits die fünfte Jagd der Saison, insgesamt wurden dieses Jahr 296 Grindwale getötet. Bei der Jagd werden die Wale zuerst Richtung Strand getrieben, dann werden ihnen stumpfe Metallhaken in die Atemlöcher geschoben, um sie an den Strand zu ziehen, wo sie mit einem Messer oder einer spitzen Lanze getötet werden.

Wissenschaftler entdecken neue Bestandteile von Walgesängen

Die wunderschönen Gesänge von Buckelwalen gehören zu den komplexesten natürlichen Lauten, die es gibt. Forscher des Woods Hole Oceanographic Institutes haben nun herausgefunden, dass es viel mehr über diese Art der Kommunikation zu lernen gibt, als wir uns vorstellen können.

USA: Import von russischen Belugas zukünftig illegal

WDC und andere Umweltschutzorganisationen begrüßen die Entscheidung des U.S. National Marine Fisheries Service (NMFS), russische Belugawale als stark dezimiert einzustufen. Die Einstufung erfolgte im Rahmen des  Marine Mammal Protection Act (MMPA).

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