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Irawadi-Delfine und Glattschweinswale auf der Roten Liste

Zwei weitere Arten wurden von der Weltnaturschutzorganisation IUCN auf die Rote Liste der bedrohten Arten gesetzt: der Irawadi-Delfin und der Jangtse-Glattschweinswal. Diese beiden Wal- und Delfinarten sind jedoch nicht die einzigen, die bedroht sind. Der Vaquita ist mit etwa 35 Individuen dem Aussterben nahe. Schuld am Artensterben der Meeressäuger ist vor allem der Mensch.

Loro Parque bestätigt: Orca Morgan ist schwanger

Orca Morgan wurde 2010 in schlechtem Gesundheitszustand vor der niederländischen Küste gefunden und eingefangen. Sie sollte rehabilitiert und wieder in die Freiheit entlassen werden. Trotz eines Gerichtsverfahrens wurde sie 2011 in den Loro Parque auf die Kanareninsel Teneriffa (Spanien) gebracht. Dort wird sie seither zusammen mit fünf anderen Schwertwalen gehalten und in Shows einem zahlenden Publikum präsentiert.

Pottwal in Holland gestrandet

Am 01.12. strandete am Strand der Insel Zeeland im Westen von Holland ein 13,5 Meter langer Pottwal. Erste Untersuchungen vom Samstag gaben Hinweise auf schwere Störungen im Darmbereich des Wals. Ob dies die Todesursache ist, soll in den folgenden Tagen anhand von Gewebeproben geklärt werden. Zudem weist der männliche Pottwal äußerliche Verletzungen auf, die wahrscheinlich durch Miesmuschel- und Austernbänke im flachen Wasser verursacht wurden.

Unterstützung vom EU-Parlament für WDC-Petition gegen Walfang

WDC und mehr als 270.000 Menschen sind der Ansicht, dass die EU kein Freihandelsabkommen mit Japan schließen sollte, solange der „wissenschaftliche“ Walfang weitergeht. Die Petition wurde heute vor dem EU-Petitionsausschuss diskutiert, wobei auch WDC-Biologe David Pfender zu Wort kam. Er nutzte die Gelegenheit um darauf hinzuweisen, dass Japan das internationale Walfangverbot ignoriert sowie bedrohte Seiwale tötet, die eigentlich durch das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) geschützt sind.

Klage gegen Bundesregierung geht in die nächste Runde

Die Klage zahlreicher Umweltverbände gegen die Bundesregierung Deutschland wurde im November 2017 bei einer Anhörung im Europäischen Gerichtshof (EuGH) verhandelt. WDC hatte bereits 2014 gemeinsam mit anderen Umweltschutzorganisationen den Stopp der Fischerei mit Grundschlepp- und Stellnetzen in deutschen Schutzgebieten eingeklagt. Vom Kölner Verwaltungsgericht wurde diese Klage an den EuGH weitergegeben.

EU verspielt wichtige Chance im Kampf gegen Beifang

Am 21. November 2017 stimmte der EU Fischereiausschuss über eine Reihe vom Maßnahmen ab, die zur Erhaltung von Fischbeständen und dem Schutz von Schweinswalen, Delfinen, Seevögeln, Robben und Schildkröten vor Beifang dienen.

EU-Abstimmung zu Beifang: Tausende Wale und Delfine sterben jedes Jahr

WDC hat die Umsetzung der EU-Regulation gegen Beifang untersucht und kritisiert scharf, dass sie von den meisten Ländern ignoriert wird. In der kommenden Woche soll bei einer Abstimmung im EU-Parlament die bestehende Regulation sogar noch weiter abgeschwächt werden. Beifang ist die größte Gefahr für Wale und Delfine – jedes Jahr sterben weltweit Hunderttausende Meeressäuger qualvoll in Fischernetzen.

SeaWorld gibt Orcas an den Loro Parque ab

Keto, Tekoa, Kohana und Skyla sind vier junge Schwertwale, die im Jahr 2006 von zwei SeaWorld Parks in den USA nach Spanien transportiert wurden. Seither werden sie im Loro Parque auf der Kanareninsel Teneriffa in Shows für zahlendes Publikum eingesetzt.

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