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IWC-Tagung: USA gewinnt Walfangquote für Alaskas Inuits

Die Internationale Walfangkommission erneuerte am 30. Mai 2007 die indigene Walfangquote der Inuits in Russland und Alaska, USA, sowie jene für die Einwohner der Karibischen Inseln. Grönlands kontroverse Pläne, die Jagd auszuweiten und zwei neue Arten zu bejagen, sind jedoch noch nicht genehmigt worden. Als der zweite Tag der IWC Tagung ein Ende nimmt, sind die vertretenden Parteien keiner Übereinstimmung nahe gekommen.

Dänemark durch seine Territorien erpresst

Die Welt schaut auf Anchorage, Alaska, wo diese Woche das 59. Jahrestreffen der Internationalen Walfangkommission stattfindet. Ein zentraler Aspekt der Diskussionen wird die Zukunft des kommerziellen Walfangverbotes, aber auch die Zukunft der IWC selbst sein. Im Jahr 2006 konnten die Pro-Walfang-Nationen die St. Kitts-Deklaration beschließen, welche das aktuelle kommerzielle Walfangverbot als „nicht länger benötigt" interpretiert und lächerlicherweise behauptete, dass Wale die „internationale Ernährungssicherheit" durch ihren Konsum von Fischen gefährden.

Aktuell aus Anchorage: Grönland beantragt höhere Walfangquote

Die dänische Regierung hat im Namen ihres autonomen Gebietes Grönland bei der 59. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Alaska in einem Antrag um die Erneuerung von Grönlands Subsistenzwalfangquote ersucht. Die Forderung beinhaltet eine dramatische Erhöhung der bejagten Tiere sowie die Bejagung zweier weiterer Arten.

Die USA, Russland und St. Vincent und die Grenadinen haben ebenfalls Anträge für die Erneuerung ihrer fünfjährigen Subsistenzquoten eingereicht.

Europäische Reiseveranstalter fordern Stopp des Walfangs in Island

München / Wädenswil: 24.5.2007 – 21 Reiseunternehmen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und England sprechen sich kurz vor Beginn der Tagung der Internationalen Walfangkommission in Alaska in einer Stellungnahme klar gegen den Walfang in Island aus. Sie folgen damit einem Aufruf der Walschutzorganisationen OceanCare und WDCS.

Countdown im Einsatz gegen den Walfang

Der Kampf für die Rettung der Wale tritt nun in eine entscheidende Phase, denn die Mitgliedsstaaten versammeln sich zum jährlichen Treffen der Internationalen Walfangskommission. Bitte setzen Sie sich mit uns dafür ein, dass Walen der internationale Schutz zuteil wird, den sie benötigen.

Immer mehr Wale sterben in südkoreanischen Fischernetzen

Forscher der Universität von Oregon fanden heraus, dass in Südkorea eine sehr hohe Diskrepanz zwischen der Anzahl der Wale, die gefangen und als "Beifang" deklariert werden, und der tatsächlichen Anzahl an toten Walen besteht. Da Walfleisch auch für den menschlichen Konsum verkauft wird, könnte dies eine Art unkontrollierter kommerzieller Walfang sein.

Leserbrief zu Focus-Artikel Walfänger auf Schmusekurs

Sehr geehrter Herr Kölling,

als aufmerksamer und regelmäßiger Leser des FOCUS bin ich sehr erfreut, dass Sie dem Walfang einen Artikel widmen, der sich mit der japanischen Position beschäftigt. Ich möchte Sie jedoch auf einige Aspekte aufmerksam machen, in denen die unkommentierte Übernahme der japanischen Angaben die tatsächliche Situation in einem falschen Licht erscheinen lässt. Da ich mich bereits bei der IWC-Tagung in Alaska befinde, kann ich nur auf den Online-Artikel Bezug nehmen, den man aus meiner Sicht in drei Punkten richtig stellen sollte. Dies sind:

Klimawandel: Die Qual der Wale

Wale und Delfine leiden zunehmend unter den Auswirkungen des Klimawandels. Dies ist das Ergebnis einer Studie des WWF und der Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS. Eine Woche vor Beginn der 59. Konferenz der Internationalen Walfang-Kommission (IWC, vom 28. bis 31. Mai in Anchorage, Alaska) zählt die Studie eine ganze Reihe von Veränderungen durch den Klimawandel auf, die die Meeressäuger massiv bedrohen. Dazu gehören der Anstieg der Meerestemperatur, die Übersäuerung des Meerwassers, der Verlust kalter Lebensräume und der Rückgang von Krill, der Hauptnahrung vieler Großwalarten.

Zurück in Spey Bay

Ein Reisebericht aus dem Moray Firth vom April 2007

Pop-Superstar Nick Carter hilft frei lebenden Delfinen

Backstreet Boys-Sänger wird Sonderbotschafter für das Jahr des Delfins

Washington DC, 17. Mai 2007. Das Übereinkommen zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP/CMS) hat heute Nick Carter als Anerkennung für sein Engagement für die Erhaltung der Ozeane und der Meereswelt zum Sonderbotschafter für das Jahr des Delfins ernannt.

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