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Menopause jetzt auch bei Kleinen Schwertwalen nachgewiesen

Eine neue Studie belegt, dass die Menopause nicht nur bei Orcas und Gewöhnlichen Grindwalen sondern auch bei einer dritten Zahnwal-Art auftritt: dem Kleinen Schwertwal. Ähnlich wie beim Menschen verlieren die Weibchen nach ca. 40 Jahren ihre Reproduktionsfähigkeit, leben danach aber noch für eine außergewöhnlich lange Zeitspanne weiter.

Umweltverbände: Angriff auf den Meeresschutz abgewehrt

Nord- und Ostsee können auch in Zukunft durch das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) geschützt werden. Eine Klausel im Gesetzentwurf hätte ein praktisches Vetorecht aller Bundesministerien bedeutet, um zukünftig effektive Meeresschutzmaßnahmen zu blockieren. Die Umweltverbände NABU, BUND, DNR, DUH, Greenpeace, Schutzstation Wattenmeer, WWF und Whale & Dolphin Conservation hatten sich intensiv gegen die Klausel  eingesetzt und begrüßen die Entscheidung, dass sie abgelehnt wurde.

Plastiktütenverbrauch in Deutschland stark gesunken

Seit in vielen deutschen Supermärkten und anderen Geschäften eine Gebühr für Plastiktüten verlangt wird, ist der Verbrauch um 65% gesunken. Statt 68 Plastiktüten verbrauchte 2016 jeder Deutsche nur noch 45 Tüten pro Jahr. Diese Zahlen wurden von der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung für den Handelsverband Deutschland erhoben und zeigen, dass die Gebühr ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Sechs Nordatlantische Glattwale gestorben

Seit dem 7. Juni sind sechs Nordatlantische Glattwale tot im Sankt-Lorenz-Golf an der Ostküste Kanadas gefunden worden. Da es nur noch 500 Individuen dieser Walart gibt, bedeutet das den Verlust von über einem Prozent der weltweiten Population! Zwei der toten Wale waren Weibchen, die nach Einschätzung der Meeresbiologen noch fünf bis zehn Jungtiere auf die Welt hätten bringen können. Das wäre für die Zukunft der als vom Aussterben bedroht geltenden Spezies sehr wichtig gewesen.

WDC fördert junge Forscher aus Nepal und Dänemark

Seit 2013 verleiht WDC jährlich den Bharathi Viswanathan Award an Forscher, die innovative und nicht-invasive Forschungsmethoden auf dem Gebiet der Meeresbiologie mit besonderem Fokus auf Wale und Delfine entwickeln und umsetzen. Bei der nicht-invasiven Forschung werden keine Wale und Delfine in ihren natürlichen Lebensraum gestört oder gar zu Forschungszwecken getötet – dennoch können wertvolle Einsichten gewonnen werden, die auch für Artenschutzprojekte sehr hilfreich sind.

Japan: Verschwendung von Steuergeldern für “wissenschaftlichen" Walfang

Das japanische Parlament hat eine Gesetzesvorlage zur Fortführung des kommerziellen Walfangs verabschiedet. Japanische Umweltgruppen protestierten nun dagegen.

Japan nutzt ein Schlupfloch in den Bestimmungen der Internationalen Walfangkommission (IWC), das das Schlachten von Walen zu „Forschungszwecken“ erlaubt. Japanische Walfänger führen den angeblich „wissenschaftlichen“ Walfang in der Antarktis und dem Nordpazifik durch – das Fleisch wird jedoch hauptsächlich zum Verkauf angeboten.

Wie Delfine flirten

Australische Forscher glauben, den Grund für eine ungewöhnliche Verhaltensweise von männlichen Buckeldelfinen gefunden zu haben: Sie werben um eine Partnerin!

Japanische Walfangflotte setzt das Töten trotz Protesten fort

Japan setzt seine alljährlichen brutalen Waljagden im Nordwestpazifik fort. Trotz internationaler Proteste gegen den sogenannten “wissenschaftlichen Walfang” sind japanische Walfangschiffe heute wieder mit dem selbstproklamierten Ziel ausgelaufen, eine „ökologische Studie“ durchzuführen. Das erklärte Ziel ist die Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs.

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