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Trainerin von Schwertwal attackiert

München/Puerto de la Cruz: 8.10.2007

Laut spanischen Medienberichten wurde am 7.10.2007 eine Trainerin im Loro Parque auf Teneriffa während einer Trainingseinheit von einem Schwertwal, auch Orca genannt, verletzt. Laut Berichten rammte der Orca den Brustkorb der Trainerin und brach ihr einen Arm. Zwei Kollegen retteten die Trainerin, nachdem sie von dem Orca auf den Grund des Beckens gezogen worden war.

USA: Stammesmitglieder für Walfang verurteilt

Ein Bundesgericht hat fünf amerikanische Indianer für die Tötung eines geschützten Grauwals im September 2007 ohne Genehmigung verurteilt. Die Männer, alle Mitglieder der Makah-Indianer, werden zu einer Strafe bis zu einem Jahr Gefängnis und einer Geldstrafe von $ 100.000,- verurteilt.

Die Männer harpunierten am Morgen des 8. September 2007 in der Straße von Juan de Fuca einen Grauwal. Danach schossen sie mindestens 16 Mal auf das verletzte Tier. Der Wal ging unter und wurde nicht an Land gebracht.

4.10.2007: Welttierschutztag

Den diesjährigen Welttierschutztag im „Jahr des Delfins“ nimmt die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS zum Anlass, um auf die weiterhin dramatische Situation von Delfinen in den Weltmeeren aufmerksam zu machen. Auch in europäischen Gewässern ist es um einige Delfinarten und -populationen nicht gut bestellt. Drastisches Beispiel ist der Gemeine Delfin, dessen Bestand in den vergangenen 40 Jahren um mindestens mehr als die Hälfte zurückgegangen und aus Teilen des Mittelmeers (z.B. Adria) bereits gänzlich verschwunden ist.

Grönland: Grindwale getötet

Berichten zufolge wurde ein Pod von zirka 100 Grindwalen an den Strand getrieben und in der grönländischen  Stadt Upernavik getötet. Fischer entdeckten die Grindwale, als sie nahe der Küste schwammen. Mit motorisierten Booten trieben sie die Wale in seichtere Gewässer, wo sie getötet wurden. Es wird geschätzt, dass Jäger aus Grönland jährlich über 3000 Kleinwale töten, darunter Arten wie diese Gewöhnlichen Grindwale.
 

Natur- und Umweltfilmfest mit der WDCS in Wiesbaden!

Am Welttierschutztag, den 4.10. 2007, beginnt auch das „Atlantis-Natur- und Umweltfilmfest“ in Wiesbaden. Zur Eröffnung wird der Geschäftsführer der WDCS, Nicolas Entrup, vor Ort sein, die Organisation vorstellen und über die brisante Situation der Meeressäuger in unseren Ozeanen berichten. Ziel des Natur- und Umweltfilmfestes ist es, das Bewusstsein für die Zusammenhänge der Umwelt zu erweitern, damit der Untergang und die Zerstörung des Lebensraumes nicht Realität wird. Vom 4. bis 11.

Kehrt Island zum kommerziellen Walfang zurück?

Trotz der Ankündigung des Fischerei-Ministers im August, dass „es keinen Grund gibt, mit dem kommerziellen Walfang fort zu fahren, wenn kein Bedarf für das Produkt besteht“, sind immer mehr Wale dazu verurteilt, in der umstrittenen kommerziellen Jagd Islands zu sterben. Mit einer Zusatzregelung – die neue Regelung Nr. 822, die am 14. September 2007 erlassen wurde – hat Fischereiminister Einar K. Gudfinnsson die Saison für den kommerziellen Walfang bis zum 1. November 2007 ausgeweitet.

TV-Tipp für heute, 26.09.2007

Der letzte Weiße Delfin
 
Lebensraum des weißen Flussdelfins ist ausschließlich der Jangtse. Doch seit geraumer Zeit ist keins dieser Tiere mehr gesichtet worden, das die Chinesen als Götterboten verehren. Der Schweizer August Pfluger organisierte eine Expedition, um die letzten Exemplare zu retten. Doch das Unternehmen blieb erfolglos. Im Dezember 2006 wurde die Art für ausgestorben erklärt. Der weiße Flussdelfin ist nicht verfolgt worden, aber er hatte keine Überlebenschance, weil der Mensch seinen Lebensraum zerstört hat.
 
Arte, 26.09.2007

Weiterer Orca stirbt in Gefangenschaft

Am 19. September 2007 verstarb "Asuka", ein weiblicher Orca, im japanischen Vergnügungspark "Izu-Mito Paradise". Die Todesursache ist noch ungeklärt. Asuka war einer von zehn Schwertwalen, die 1997 in japanischen Gewässern gefangen wurden. Damals wurden fünf der zehn gefangenen Schwertwale in Vergnügungsparks gebracht, die restlichen fünf freigelassen.

Mit dem Tod Asukas sind vier der fünf gefangenen Orcas bereits tot. Lediglich "Ku" ist noch am Leben und zieht im "Port Nagoya Aquarium" die Runden.

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