News

Japan zieht Antrag für Küstenwalfangsquote zurück

Japan zog am letzten Tag der IWC-Tagung in Anchorage, Alaska, die mit 31. Mai 2007 ihr Ende nahm, seinen Antrag für eine kommerzielle Walfangquote in seinen Küstengewässern aufgrund der mangelnden Unterstützung der IWC-Mitgliedsstaaten zurück. Wäre dieser Antrag angenommen worden, wäre das Moratorium auf kommerziellen Walfang damit aufgehoben worden.

IWC-Tagung: Niederlage für Walfänger in Alaska: Walfangmoratorium wird gestärkt

Anchorage, 31. Mai 2007

Die Internationale Walfangkommission bekräftigt den Status des internationalen Walfangmoratoriums in einer an CITES adressierten Resolution. Eine Mehrheit von Anti-Walfang-Staaten setzt somit die im vergangenen Jahr durch die damalige Mehrheit der Pro-Walfang-Staaten angenommene "St. Kitts and Nevis-Deklaration" außer Kraft, die 2006 das kommerzielle Walfangverbot als "nicht länger notwendig" bezeichnete.

Charity-Aktion: Für Delfine schwimmen!

„Als Schwimmer fühlte ich mich Delfinen schon immer sehr nahe. Daher habe ich beschlossen, die UNEP-Initiative „Jahr des Delfins 2007“ als Botschafter zu unterstützen: Ich möchte mit meinen sportlichen Aktionen auf die Bedrohung dieser faszinierenden Tiere hinweisen und aktiv helfen! 

In Kürze werde ich einen Rekordversuch in der Straße von Gibraltar durchführen. Der Start ist in Tarifa / Spanien. 

SIE können dafür sorgen, dass jeder von mir geschwommene Meter dieser Strecke den Delfinen hilft. Dazu bitte ich sie, einen Euro pro Kilometer für Delfine zu spenden.

WDCS begrüßt Stärkung des Walschutzes durch die Walfangkommision

München/Anchorage, 1. Juni 2007: Die Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS Deutschland wertet die Ergebnisse der diesjährigen 59. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) als Erfolg für den Walschutz. Dies sagte Nicolas Entrup, Deutschland-Chef der weltweit größten Organisation zum Schutz der Meeressäuger nach dem Ende der Konferenz in Alaska. „Der Versuch der Walfangstaaten, das Walfangverbot noch weiter auszuhöhlen ist gescheitert“, so Entrup, der die Konferenz zwei Wochen lang begleitet hatte.

Schutzgebiet im Südatlantik abgelehnt

Der Antrag zur Einrichtung eines Walschutzgebietes im Südatlantik wurde von der Internationalen Walfangkommission beim Treffen 2007 in Anchorage, Alaska, abgelehnt.

IWC-Tagung: Resolution verurteilt Japans “wissenschaftlichen Walfang”

Die Internationale Walfangkommission (IWC) hat Japans wissenschaftliches Walfangprogramm in der Antarktis in einer am 30. Mai verabschiedeten Resolution verurteilt. Die Quote wurde vor kurzem verdoppelt, sodass nun jährlich mehr als 900 Zwergwale, 50 stark gefährdete Finnwale und später in diesem Jahr weitere 50 Buckelwale allein im Schutzgebiet der Antarktis getötet werden sollen.

Zusätzlich genehmigt Japan seinen Walfängern jährliche Forschungsquoten für 10 Pott-, 100 Sei-, 50 Bryde- und 220 Zwergwale im Nordpazifik.

IWC-Tagung: USA gewinnt Walfangquote für Alaskas Inuits

Die Internationale Walfangkommission erneuerte am 30. Mai 2007 die indigene Walfangquote der Inuits in Russland und Alaska, USA, sowie jene für die Einwohner der Karibischen Inseln. Grönlands kontroverse Pläne, die Jagd auszuweiten und zwei neue Arten zu bejagen, sind jedoch noch nicht genehmigt worden. Als der zweite Tag der IWC Tagung ein Ende nimmt, sind die vertretenden Parteien keiner Übereinstimmung nahe gekommen.

Dänemark durch seine Territorien erpresst

Die Welt schaut auf Anchorage, Alaska, wo diese Woche das 59. Jahrestreffen der Internationalen Walfangkommission stattfindet. Ein zentraler Aspekt der Diskussionen wird die Zukunft des kommerziellen Walfangverbotes, aber auch die Zukunft der IWC selbst sein. Im Jahr 2006 konnten die Pro-Walfang-Nationen die St. Kitts-Deklaration beschließen, welche das aktuelle kommerzielle Walfangverbot als „nicht länger benötigt" interpretiert und lächerlicherweise behauptete, dass Wale die „internationale Ernährungssicherheit" durch ihren Konsum von Fischen gefährden.

Aktuell aus Anchorage: Grönland beantragt höhere Walfangquote

Die dänische Regierung hat im Namen ihres autonomen Gebietes Grönland bei der 59. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Alaska in einem Antrag um die Erneuerung von Grönlands Subsistenzwalfangquote ersucht. Die Forderung beinhaltet eine dramatische Erhöhung der bejagten Tiere sowie die Bejagung zweier weiterer Arten.

Die USA, Russland und St. Vincent und die Grenadinen haben ebenfalls Anträge für die Erneuerung ihrer fünfjährigen Subsistenzquoten eingereicht.

Seiten

News abonnieren