News

Kleiner Fortschritt für den Meeresschutz

Nachdem vor mehr als 18 Monaten das Bundesumweltministerium die Entwürfe für sechs Naturschutzgebietsverordnungen in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nord- und Ostsee veröffentlicht hat, treten die Verordnungen heute (28. September 2017) in Kraft.

Japan tötet erneut 134 bedrohte Seiwale

Nach vier Monaten und mit insgesamt 177 getöteten Walen endet Japans Waljagd in den Hochseegewässern des Nordpazifik. Der Walfang findet weiterhin unter dem Vorwand der Wissenschaft statt.

Laut der Japanischen Fischereibehörde schlachtete die Jagdflotte 43 Zwerg- und 134 Seiwale in den nordwestpazifischen Gewässern, unter anderem um den Mageninhalt der Tiere zu untersuchen. Die Ergebnisse sollen dann der Internationalen Walfangkommission (IWC) vorgelegt werden.

Elfenbeinschmuggel: Kanadischer Ex-Polizist wegen Handel mit Narwal-Zähnen verurteilt

Ein pensionierter Polizist der Canadian Mounted Police muss wegen des Handels mit Narwalzähnen eine fünfjährige Haftstrafe antreten. Ein U.S. Bezirksgericht verurteilte ihn wegen Geldwäsche und als Drahtzieher des Schmugglerrings. Das Geld konnte klar mit dem illegalen Import hunderter Narwalzähne in die USA in Verbindung gebracht werden. Der Gesamtwert beträgt mehrere Millionen US-Dollar.

Wieder stirbt ein Delfinbaby im Duisburger Zoo

Nur neun Tage alt wurde das Delfinbaby im Duisburger Zoo. Am Sonntagvormittag wurde dem kleinen Delfin von der Tierärztin des Delfinariums routinemäßig Blut abgenommen, etwa 30 Minuten später krampfte das Baby und verstarb innerhalb von wenigen Minuten. WDC fordert den Duisburger Zoo auf, die notwendigen Konsequenzen aus den zahlreichen Todesfällen zu ziehen und die Delfinzucht sofort einzustellen.

Schwimmen mit Delfinen in Mexiko weniger beliebt

Laut einer aktuellen Marketing-Studie aus Mexiko hat im Bundesstaat Quintana Roo das Interesse abgenommen, mit Delfinen in Gefangenschaft zu schwimmen. Einrichtungen in Städten wie Cancun und Riviera Maya verzeichneten während der letzten Jahre einen stetigen Rückgang der Besucherzahlen. Im Jahr 2016 haben weniger als zehn Prozent der Touristen in den erwähnten Regionen Angebote zum Schwimmen mit Delfinen genutzt.

Hurrikan Irma: Wale & Delfine in der Karibik & Florida

Der Rekordsturm „Irma“ hat in den vergangenen Tagen große Schäden auf den Karibikinseln und nun auch im US-Bundesstaat Florida angerichtet. Betroffen waren beispielsweise Saint Martin, die Dominikanische Republik und Kuba – auf diesen Inseln befinden sich zahlreiche Delfinarien. Auch das Miami Seaquarium (in dem Orca Lolita gefangen gehalten wird) sowie SeaWorld Orlando waren von „Irma“ betroffen.

Seiten

News abonnieren