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Island will wieder Finnwale jagen

Die isländische Walfang-Firma Hvalur hf hat bekannt gegeben, dass sie ab dem 10. Juni nach einer zweijährigen Pause wieder gefährdete Finnwale jagen wird. Die Quote wurde dabei sogar auf 161 Wale erhöht, nachdem die alte Quote von 154 Individuen Ende des Jahres 2017 ausgelaufen ist. Scheinbar überlegt die Firma, getrocknetes Walfleischextrakt in Nahrungsergänzungsmitteln für Eisenmangel anzubieten.

29 Kilo Plastik im Magen eines gestrandeten Pottwals

29 Kilo Plastikmüll wurden im Magen eines Pottwals entdeckt, der leblos an die Südküste Spaniens angeschwemmt wurde. Der Wal wurde Ende Februar in der Nähe von Murcia an der Mittelmeerküste aufgefunden. Er sei ungefähr zehn Meter lang und wiege mehr als sechs Tonnen gaben Experten von der ortsansässigen Tierrettungsstation bekannt.

Grönlandwale singen „Jazzlieder“

Neue Forschungen haben ergeben, dass Grönlandwale unter ihren Artgenossen nicht nur die größte Bandbreite an Gesängen haben, sondern dass sie vermutlich auch eine gewaltige und einzigartige Auswahl an Liedern singen.

Kate Stafford, Meeresforscherin am Labor für Angewandte Physik an der University of Washington in Seattle hatte den Walen bei ihren Unterwasserkonzerten zugehört und war erstaunt, was sie hören und aufnehmen konnte.

Walfangsaison in Norwegen beginnt

Am 1. April hat die Walfangsaison in Norwegen begonnen. Trotz eines internationalen Moratoriums, das kommerziellem Walfang untersagt, werden in Norwegen und Island noch immer Zwergwale gejagt. Die beiden Länder hatten dem Moratorium widersprochen und setzen ihre Jagden im Nordatlantik fort.

Kanada: Umfangreiche Schutzmaßnahmen für bedrohte Glattwale

Die kanadische Regierung hat umfangreiche Schutzmaßnahmen für die noch verbleibenden Nordatlantischen Glattwale angekündigt. Nur noch ca. 400 Individuen gibt es von dieser Art weltweit, allein in den letzten elf Monaten wurden 18 dieser stark bedrohten Wale tot aufgefunden. Zwölf von ihnen an der Kanadischen Atlantikküste, sechs weitere an der US-Ostküste. Als Haupt-Todesursachen wurden bei der Untersuchung der toten Wale Verfangen in Fischereiausrüstung und Schiffskollisionen festgestellt.

Müllstrudel im Pazifik größer als bisher angenommen

Forscher des „The Ocean clean Up“ Projekts stellten in ihrer neuen Studie fest, dass der Müllstrudel zwischen Kalifornien und Hawaii sowohl größer ist als auch schneller wächst als bisher vermutet. Der Strudel, der sich über eine Fläche doppelt so groß wie Frankreich erstreckt, enthält etwa 80.000 Tonnen Plastik mit geschätzten 1,8 Billionen Einzelteilen.

Japanische Wal-Fänger töten erneut 333 Zwergwale

Trotz anhaltender internationaler Proteste haben japanische Walfänger in der Antarktis auch in diesem Jahr hunderte Zwergwale getötet. Die Walfangflotte kehrte am 31. März in ihren Heimathafen in Shimonoseki zurück. Die japanische Fischereibehörde bestätigte, dass die komplette Quote von 333 Zwergwalen getötet wurde.

Massenstrandung in Australien: 150 Grindwale betroffen

An der Westküste Australiens sind mehr als 150 Kurzflossen-Grindwale gestrandet. Fischer entdeckten die gestrandeten Wale am frühen Morgen. Nach aktuellen Angaben sind bereits 135 Individuen in der Hamelin Bay verstorben. Helfer vor Ort versuchen derzeit, die 15 überlebenden Wale zu retten und zurück ins Meer zu bringen. 2009 waren in der Hamelin Bay bereits mehr als 80 Wale gestrandet.

Flüsse sind stark mit Mikroplastik verschmutzt

Flüsse im Nordwesten Großbritanniens weisen die stärkste bisher entdeckte Belastung durch Mikroplastik weltweit auf. Das zeigt eine neue Karte, die die globale Wasserverschmutzung durch Plastik veranschaulicht.

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