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EU-Abstimmung zu Beifang: Tausende Wale und Delfine sterben jedes Jahr

WDC hat die Umsetzung der EU-Regulation gegen Beifang untersucht und kritisiert scharf, dass sie von den meisten Ländern ignoriert wird. In der kommenden Woche soll bei einer Abstimmung im EU-Parlament die bestehende Regulation sogar noch weiter abgeschwächt werden. Beifang ist die größte Gefahr für Wale und Delfine – jedes Jahr sterben weltweit Hunderttausende Meeressäuger qualvoll in Fischernetzen.

SeaWorld gibt Orcas an den Loro Parque ab

Keto, Tekoa, Kohana und Skyla sind vier junge Schwertwale, die im Jahr 2006 von zwei SeaWorld Parks in den USA nach Spanien transportiert wurden. Seither werden sie im Loro Parque auf der Kanareninsel Teneriffa in Shows für zahlendes Publikum eingesetzt.

Japanische Walfangflotte will noch mehr Wale töten

Medienberichten zufolge ist die japanische Walfangflotte am 9. November Richtung Antarktis ausgelaufen. Die Flotte verließ den Fischereihafen Shimonoseki, um bis zum kommenden März 333 Zwergwale zu „wissenschaftlichen“ Zwecken abzuschlachten.

Die Flotte besteht aus der Yushin Maru und der Yushin Maru Nr. 3. Die Schiffe treffen auf See das Fabrikschiff Nisshin Maru und die Yushin Maru Nr. 2, die beide aus anderen Häfen auslaufen.

Irland: 8,5 % der untersuchten Wale und Delfine hatten Plastik im Magen

In der Zeitschrift Environmental Pollution wurde eine Studie veröffentlicht, die schockierende Folgen der Meeresverschmutzung durch Plastikmüll zum Vorschein bringt. Laut  Daten, die vor der Küste Irlands durch Wissenschaftler des Galway-Mayo IT und des University College Cork in Zusammenarbeit mit der Irish Whale and Dolphin Group erhoben wurden, weisen 8,5 Prozent der untersuchten Meeressäuger Plastik im Verdauungstrakt auf (45 Individuen).

Die UN-Klimakonferenz in Bonn – ein Gipfel, der Veränderung bringen muss

Heute – am 6. November 2017 – beginnt die UN-Klimakonferenz. Unweit unserer eigenen Haustür, in Bonn,  treffen sich Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt um zu verhandeln, wie wir im Kampf gegen den Klimawandel weiter vorgehen wollen. 2015 wurde das Ziel vereinbart, die vom Menschen verursachte Erderwärmung deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen.

Nordkaper in Gefahr

Am 23. Oktober 2017 wurde ein weiterer toter Nordkaper im US-Bundesstaat Massachusetts gefunden. Die Gründe für seinen Tod sind noch unklar, obwohl die Nekropsie-Berichte darauf hin deuten, dass der Mensch die größte Gefahr darstellt: Kollisionen mit Schiffen und Verfangen in Fischernetzen führen oft zum Tod.

Rekord: 788 Südkaper vor Patagoniens Küste

Dieses Jahr konnten an der Küste von El Doradillo im argentinischen Teil Patagoniens besonders viele Südkaper mit Nachwuchs gesichtet werden: 788 wurden in der Region gezählt, dies ist die höchste Zahl seit 1971 und somit ein Rekord. Erfreulich ist auch, dass in dieser Saison 300 Babys geboren wurden. Um diese aufzuziehen, migrieren die Meeresriesen aus den kalten Gewässern der Antarktis in die wärmeren Regionen Patagoniens.

Größe des Gehirns beeinflusst kulturelle Verhaltensweisen von Walen und Delfinen

In einem wissenschaftlichen Artikel der Zeitschrift Nature Ecology & Evolution stellen Forscher eine neue Theorie auf. Sie setzen die Größe des Gehirns von Meeressäugern mit deren sozialen und kulturellen Verhaltensweisen in Verbindung. Dafür bezogen sie 90 verschiedene Wal- und Delfinarten mit ein. Laut ihrer Theorie bringt ein größeres Gehirn ein komplexeres Sozialverhalten mit sich.

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