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Neue Umfrageergebnisse: weniger Unterstützung für Walfang in Island

Laut einer aktuellen Umfrage nimmt die Unterstützung des Walfangs durch die isländische Bevölkerung weiter ab. Mittlerweile befürworten nur noch 34% der Befragten eine Fortführung des kommerziellen Walfangs. Die von einem unabhängigen Markt- und Medienforschungsinstitut durchgeführte Untersuchung ergab weiterhin, dass 34% der befragten Isländer gegen den Walfang sind, während die restlichen 31% weder dafür noch dagegen sind.

Thailand: Wal verhungerte mit 80 Plastiktüten im Magen

Erneut ist ein Meeressäuger wegen Plastikmüll im Meer ums Leben gekommen: Im Süden Thailands wurde letzte Woche ein Grindwal im Na Thap Canal treibend entdeckt, der mehrere Plastiktüten erbrach und kaum noch lebensfähig schien. Trotz der Rettungsversuche von Anwohnern, Naturschützern und Tierärzten verstarb der Wal Freitagnachmittag. Bei der Autopsie wurden in seinem Magen 80 weitere Plastiktüten gefunden, die insgesamt ca. acht Kilo wogen.

Plastik auf das Wale und die EU verzichten können

Endlich ist es soweit, die EU Kommission bringt ein Gesetz auf den Weg, das zehn Plastikteile in Europa verbieten soll. Dadurch soll in Zukunft die Umwelt, insbesondere die Ozeane, besser vor Plastikmüll geschützt werden.

Der Entwurf der EU-Kommission bezieht sich auf sieben Kategorien von Plastikprodukten und beschreibt sowohl den reduzierten Einsatz, spezielle Verbote und Aufklärungskampagnen als auch Designvorgaben und Vorschriften für Produzenten.

Geplante Vorgaben:

Toter Delfin mit Plastikhandschuh im Magen an englischem Strand gefunden

Ein weiteres trauriges Beispiel der Verbreitung von Plastikmüll in den Ozeanen ist ein Rundkopfdelfin, der tot an den Strand bei Norfolk im Osten Englands angespült wurde: In seinem Magen wurden Teile eines Plastikhandschuhes gefunden.

Dies ergab eine Autopsie/Obduktion des männlichen Jungtieres, nachdem es tot am Südstrand des Städtchens Great Yarmouth aufgefunden worden war.

46 Schweinswale sterben in ihren Netzen – ukrainische Schiffscrew wird festgenommen

Fast 50 Schweinswale sind an der Küste vor der Krim durch illegal aufgestellte Netze eines ukrainischen Fischerbootes ums Leben gekommen. Sie starben nachdem sie sich in den Netzen verfangen haben.

Forscher glauben, dass diese fast zehn Kilometer langen Netze für den illegalen Fang und Export bestimmt waren. Die Crew des Fangschiffes namens YaMK-0041 wurde festgenommen und der Schiffskapitän muss mit einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren rechnen, wenn er wegen Wilderei verurteilt wird.

Nürnberger Zoll findet Delfinschädel aus Thailand

Das Nürnberger Zollamt hat am Montag einen Delfinschädel aus Thailand sichergestellt. Die Empfängerin bekam den Schädel von einem Bekannten per Post zugesendet. Da Delfine nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen streng geschützt sind, benötigt man für die Einfuhr eine entsprechende Genehmigung. Diese wird in der Regel nur für wissenschaftliche Zwecke erteilt. Nun droht der Frau ein Bußgeld, das vom Bundesamt für Naturschutz festgelegt wird.

Mexiko-City verbietet Delfinarien

In Mexiko-City tritt in diesen Tagen ein neues Gesetz in Kraft, das Delfinarien in der Stadt verbietet. Die Entscheidung fiel bereits im letzten Sommer. Das Delfinarium ‚Dolphin Discovery Mundo Marino Six Flag‘ muss nun die Delfine innerhalb von sechs Monaten umsiedeln. Tun sie dies nicht, müssen sie mit hohen Geldstrafen rechnen.

Radisson nimmt Walfleisch von der Speisekarte

Nach Kritik durch WDC nimmt die Hotelkette Radisson Walfleisch von der Speisekarte eines seiner Hotels in Island.

Als ein Unterstützer von WDC Walfleisch auf der Speisekarte des Restaurants im Park Inn Radisson Hotel in Keflavik entdeckte, berichtete er WDC sofort davon. Nach einem Gespräch zwischen WDC und der Leiterin für den Bereich „Verantwortungsvolles Wirtschaften“, Inge Huijbrecht, stand schnell die Entscheidung fest das unangebrachte Speiseangebot von der Karte zu entfernen.

Island will wieder Finnwale jagen

Die isländische Walfang-Firma Hvalur hf hat bekannt gegeben, dass sie ab dem 10. Juni nach einer zweijährigen Pause wieder gefährdete Finnwale jagen wird. Die Quote wurde dabei sogar auf 161 Wale erhöht, nachdem die alte Quote von 154 Individuen Ende des Jahres 2017 ausgelaufen ist. Scheinbar überlegt die Firma, getrocknetes Walfleischextrakt in Nahrungsergänzungsmitteln für Eisenmangel anzubieten.

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