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Toter Delfin mit Plastikhandschuh im Magen an englischem Strand gefunden

Ein weiteres trauriges Beispiel der Verbreitung von Plastikmüll in den Ozeanen ist ein Rundkopfdelfin, der tot an den Strand bei Norfolk im Osten Englands angespült wurde: In seinem Magen wurden Teile eines Plastikhandschuhes gefunden.

Dies ergab eine Autopsie/Obduktion des männlichen Jungtieres, nachdem es tot am Südstrand des Städtchens Great Yarmouth aufgefunden worden war.

46 Schweinswale sterben in ihren Netzen – ukrainische Schiffscrew wird festgenommen

Fast 50 Schweinswale sind an der Küste vor der Krim durch illegal aufgestellte Netze eines ukrainischen Fischerbootes ums Leben gekommen. Sie starben nachdem sie sich in den Netzen verfangen haben.

Forscher glauben, dass diese fast zehn Kilometer langen Netze für den illegalen Fang und Export bestimmt waren. Die Crew des Fangschiffes namens YaMK-0041 wurde festgenommen und der Schiffskapitän muss mit einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren rechnen, wenn er wegen Wilderei verurteilt wird.

Nürnberger Zoll findet Delfinschädel aus Thailand

Das Nürnberger Zollamt hat am Montag einen Delfinschädel aus Thailand sichergestellt. Die Empfängerin bekam den Schädel von einem Bekannten per Post zugesendet. Da Delfine nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen streng geschützt sind, benötigt man für die Einfuhr eine entsprechende Genehmigung. Diese wird in der Regel nur für wissenschaftliche Zwecke erteilt. Nun droht der Frau ein Bußgeld, das vom Bundesamt für Naturschutz festgelegt wird.

Mexiko-City verbietet Delfinarien

In Mexiko-City tritt in diesen Tagen ein neues Gesetz in Kraft, das Delfinarien in der Stadt verbietet. Die Entscheidung fiel bereits im letzten Sommer. Das Delfinarium ‚Dolphin Discovery Mundo Marino Six Flag‘ muss nun die Delfine innerhalb von sechs Monaten umsiedeln. Tun sie dies nicht, müssen sie mit hohen Geldstrafen rechnen.

Radisson nimmt Walfleisch von der Speisekarte

Nach Kritik durch WDC nimmt die Hotelkette Radisson Walfleisch von der Speisekarte eines seiner Hotels in Island.

Als ein Unterstützer von WDC Walfleisch auf der Speisekarte des Restaurants im Park Inn Radisson Hotel in Keflavik entdeckte, berichtete er WDC sofort davon. Nach einem Gespräch zwischen WDC und der Leiterin für den Bereich „Verantwortungsvolles Wirtschaften“, Inge Huijbrecht, stand schnell die Entscheidung fest das unangebrachte Speiseangebot von der Karte zu entfernen.

Island will wieder Finnwale jagen

Die isländische Walfang-Firma Hvalur hf hat bekannt gegeben, dass sie ab dem 10. Juni nach einer zweijährigen Pause wieder gefährdete Finnwale jagen wird. Die Quote wurde dabei sogar auf 161 Wale erhöht, nachdem die alte Quote von 154 Individuen Ende des Jahres 2017 ausgelaufen ist. Scheinbar überlegt die Firma, getrocknetes Walfleischextrakt in Nahrungsergänzungsmitteln für Eisenmangel anzubieten.

29 Kilo Plastik im Magen eines gestrandeten Pottwals

29 Kilo Plastikmüll wurden im Magen eines Pottwals entdeckt, der leblos an die Südküste Spaniens angeschwemmt wurde. Der Wal wurde Ende Februar in der Nähe von Murcia an der Mittelmeerküste aufgefunden. Er sei ungefähr zehn Meter lang und wiege mehr als sechs Tonnen gaben Experten von der ortsansässigen Tierrettungsstation bekannt.

Grönlandwale singen „Jazzlieder“

Neue Forschungen haben ergeben, dass Grönlandwale unter ihren Artgenossen nicht nur die größte Bandbreite an Gesängen haben, sondern dass sie vermutlich auch eine gewaltige und einzigartige Auswahl an Liedern singen.

Kate Stafford, Meeresforscherin am Labor für Angewandte Physik an der University of Washington in Seattle hatte den Walen bei ihren Unterwasserkonzerten zugehört und war erstaunt, was sie hören und aufnehmen konnte.

Walfangsaison in Norwegen beginnt

Am 1. April hat die Walfangsaison in Norwegen begonnen. Trotz eines internationalen Moratoriums, das kommerziellem Walfang untersagt, werden in Norwegen und Island noch immer Zwergwale gejagt. Die beiden Länder hatten dem Moratorium widersprochen und setzen ihre Jagden im Nordatlantik fort.

Kanada: Umfangreiche Schutzmaßnahmen für bedrohte Glattwale

Die kanadische Regierung hat umfangreiche Schutzmaßnahmen für die noch verbleibenden Nordatlantischen Glattwale angekündigt. Nur noch ca. 400 Individuen gibt es von dieser Art weltweit, allein in den letzten elf Monaten wurden 18 dieser stark bedrohten Wale tot aufgefunden. Zwölf von ihnen an der Kanadischen Atlantikküste, sechs weitere an der US-Ostküste. Als Haupt-Todesursachen wurden bei der Untersuchung der toten Wale Verfangen in Fischereiausrüstung und Schiffskollisionen festgestellt.

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