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Wieder stirbt ein Delfinbaby im Duisburger Zoo

Nur neun Tage alt wurde das Delfinbaby im Duisburger Zoo. Am Sonntagvormittag wurde dem kleinen Delfin von der Tierärztin des Delfinariums routinemäßig Blut abgenommen, etwa 30 Minuten später krampfte das Baby und verstarb innerhalb von wenigen Minuten. WDC fordert den Duisburger Zoo auf, die notwendigen Konsequenzen aus den zahlreichen Todesfällen zu ziehen und die Delfinzucht sofort einzustellen.

Schwimmen mit Delfinen in Mexiko weniger beliebt

Laut einer aktuellen Marketing-Studie aus Mexiko hat im Bundesstaat Quintana Roo das Interesse abgenommen, mit Delfinen in Gefangenschaft zu schwimmen. Einrichtungen in Städten wie Cancun und Riviera Maya verzeichneten während der letzten Jahre einen stetigen Rückgang der Besucherzahlen. Im Jahr 2016 haben weniger als zehn Prozent der Touristen in den erwähnten Regionen Angebote zum Schwimmen mit Delfinen genutzt.

Hurrikan Irma: Wale & Delfine in der Karibik & Florida

Der Rekordsturm „Irma“ hat in den vergangenen Tagen große Schäden auf den Karibikinseln und nun auch im US-Bundesstaat Florida angerichtet. Betroffen waren beispielsweise Saint Martin, die Dominikanische Republik und Kuba – auf diesen Inseln befinden sich zahlreiche Delfinarien. Auch das Miami Seaquarium (in dem Orca Lolita gefangen gehalten wird) sowie SeaWorld Orlando waren von „Irma“ betroffen.

Unterwasserlärm schadet Walen und verändert ihre Kommunikation

Immer wieder stranden Wale, jedoch sind die Gründe häufig nicht bekannt. Forscher gehen aber davon aus, dass militärische Sonargeräte eine - manchmal tödliche - Rolle spielen. Wissenschaftler der Foundation for Marine Ecology and Telemetry Research führten nun eine Studie an 16 Cuvier-Schnabelwalen durch, um ihre Reaktion auf Sonarsignale zu untersuchen und auf mögliche Ursachen für die Strandungen zu schließen.

Walbestände erholen sich nur schleppend vom Walfang

Laut einer wissenschaftlichen Studie werden sich die Bestände von Südkaper, Blau- und Finnwalen in der Südhemisphäre bis zum Jahr 2100 höchstens auf die Hälfte des Ausgangsbestandes von vor dem industriellen Walfang erholen.

Grund sind unter anderem die fatalen Auswirkungen der Waljagd besonders im 20. Jahrhundert. Die Forscher schätzen, dass Buckel- und Zwergwalpopulationen ihre Ausgangsgröße frühestens 2050 erreichen könnten.

WDC unterstützt Projekt zur Rettung der Ganges-Delfine

Der Ganges-Delfin (auch Südasiatischer Flussdelfin genannt), gehört zur am stärksten bedrohten Art der Süßwasserdelfine. Er lebt in den Flüssen Nepals, Indiens und Bangladeschs. Der stark schrumpfende Bestand gibt Anlass zur Sorge. Forscher vermuten, dass es inzwischen weniger als 50 Ganges-Delfine gibt. Aus einem der vier Flüsse, in denen die Delfine leben, sind sie bereits komplett verschwunden. Um Nepals Flussdelfine vor dem Aussterben zu bewahren, muss sofort etwas unternommen werden.

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