Wal im Ausverkauf! Aktueller WDC Bericht legt den globalen Handel mit Walfleisch offen

Auch im 21. Jahrhundert werden noch Wale getötet und der Handel mit Wal- und Delfinfleisch blüht. Dabei erstrecken sich Jagd, Konsum und Verkauf nicht nur auf einige wenige Länder, sondern stellen ein weltweites Problem dar.

Wo und in welcher Form Wal-Produkte heute gehandelt werden –damit befasst sich der aktuelle WDC Report Wal im Ausverkauf

Das Ausmaß in dem Wale heute getötet und gehandelt werden ist schockierend. Vor unserer Haustür werden Wale für ihr Fleisch, den Walspeck, das Fettgewebe und andere Körperteile getötet. Seit dem Inkrafttreten des Walfang-Moratoriums 1986 wurden mehr als 35.000 Wale und tausende Kleinwale und Delfine – die nicht unter den Schutz des Moratoriums fallen – getötet. Für den Verzehr durch Menschen genauso wie für Hundefutter, „Wal-Bier“ , Hautcremes, Treibstoff oder als besonders „extravaganter“ Zusatz in Cocktails.

Neben der Dokumentation der ausufernden Jagden, des Handels und des Konsums konnte WDC in den vergangen Jahren den illegalen Verkauf von Walfleisch in Berlin und Kopenhagen aufdecken und wiederholt auf Lücken in der CITES Gesetzgebung hinweisen. Denn während der Handel mit Wal-Produkten in der EU strengstens verboten ist, ist es Walfangländern wie Japan, Island und Norwegen immer noch erlaubt, untereinander Handel zu betreiben und dabei EU-Häfen als Anlaufstelle zu nutzen.

WDC fordert, dass Schiffen mit Walprodukten an Bord das Anlaufen von EU-Häfen verboten wird und wendet sich an die Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks, damit sich Deutschland in Brüssel für ein Verbot des Walfleisch-Transits stark macht!

Unterstützen Sie unseren Aufruf an die Bundesministerin und erfahren Sie mehr über den weltweiten Handel mit toten Walen

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