SeaWorld erneut wegen Sicherheitsmängeln bestraft

Die US-amerikanische Behörde für Sicherheit am Arbeitsplatz (Occupational Safety and Health Administration OSHA) hat SeaWorld ein zweites Mal wegen Nicht-Einhaltung strikter Sicherheitsstandards mit einer Geldstrafe belegt. Diese neuerliche Geldbuße ahndet die Verletzung von Sicherheitsbestimmungen für Arbeiter sowie den fortwährenden engen und gefährlichen Kontakt zwischen Orcas und Trainern während der Vorführungen.

SeaWorld verweigert noch immer die erste von OSHA auferlegte Strafe, die auf den Tod von Trainerin Dawn Brancheau im Februar 2010 folgte.

In beiden Fällen verlangte die Behörde von SeaWorld, physische Barrieren oder andere Vorrichtungen zur Verfügung zu stellen, um die Trainer bei der Arbeit mit den Orcas zu schützen oder alternativ den direkten Kontakt mit den großen Delfinen zu verbieten.
SeaWorld stellte daraufhin die Arbeit im Wasser mit den Tieren ein, ignorierte jedoch sämtliche andere Sicherheitsbestimmungen von OSHA seit Beginn des Verfahrens vor fast drei Jahren.