Orca „Sumar“ verstirbt bei Sea World

"Sumar", ein männlicher Orca, ist bei Sea World in San Diego verstorben. Offizielle Todesursache ist noch keine bekannt. Sumar wurde im Mai 1998 in Gefangenschaft geboren und war erst 12 Jahre alt. Bereits nach einem halben Jahr wurde Sumar von seiner Mutter getrennt und von Sea World in Florida nach Kalifornien überstellt. Dort lebte Sumar unter anderem mit dem am längsten in Gefangenschaft befindlichen Weibchen, CORKY, das Ende der 1960er Jahre vor British Columbia gefangen wurde.

Die Aussagen Sea Worlds anlässlich des Todes von Sumar, dass Orcas in Gefangenschaft normalerweise 30 oder 40 Jahre alt werden, belegt erneut die mutwillige Falschinformation dieser Institution. Nur selten erleben männliche Orcas in Gefangenschaft die Geschlechtsreife, durchschnittlich verstarben sämtliche Orcas in Gefangenschaft nach weniger als 10 Jahren. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt weit unter jener von Schwertwalen in freier Wildbahn.

Orcas in Gefangenschaft: unberechenbar und riskant

Die WDCS ist der Überzeugung, dass Orcas nicht in Gefangenschaft gehalten werden können und dürfen.

Cathy Williamson, Leiterin der Anti-Gefangenschaftskampagne bei der WDCS, sagt: „Diese hochintelligenten, sozialen Raubtiere haben in Gefangenschaft eine viel geringere Lebenserwartung als ihre Artgenossen in Freiheit. Sie können zudem gefährlich sein, wie uns der tragische Tod der Sea World Trainerin im Februar gezeigt hat. Die WDCS ist überzeugt, dass es an der Zeit ist, aufzuhören, diese tollen Tiere in Gefangenschaft zu halten und fordert daher, dieses Leiden zu stoppen.“

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