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Delfin Skinny stirbt nach fast 50 Jahren Gefangenschaft

Der älteste Delfin des holländischen Delfinariums Harderwijk, das Delfinweibchen „Skinny“, ist nach fast 50 Jahren Haltung in Gefangenschaft, am Mittwoch den 22.02.2017, im Alter von 55 Jahren an den Folgen eines bösartigen Tumors im Delfinarium verstorben.

Der Geschäftsführer Jurriën Wouters ist sehr betroffen über den Verlust von Skinny.

Die Ursache für das größte Massensterben von Bartenwalen gefunden?

Das größte je dokumentierte Massensterben von Bartenwalen, das sich 2015 in Südchile ereignete, wird gemäß einer neuen Studie mit dem Auftreten einer giftigen Algenblüte in Verbindung gebracht. Die Algenblüte ereignete sich während des El Niño 2015.

Massenstrandungen – wie die tragischen Strandungen mehrerer Hundert Grindwale an der Küste Neuseelands im Februar 2017 – treten wesentlich häufiger bei Zahnwalen auf, als bei Bartenwalen.

Wale soweit das Auge reicht

Das Büro von Whale and Dolphin Conservation (WDC) in Deutschland ist in München. Unsere Schreibtische in der Implerstraße sind daher denkbar weit weg von der wilden Brandung der Nordsee und der salzigen Luft des Mittelmeers. Doch Walschutz heißt nicht nur Wale beobachten und so geben wir in allen Bereichen in der Politik, der Forschung, der Bildung und der Öffentlichkeitsarbeit jeden Tag (mit Freude) unser Bestes, damit Wale und Delfine in Zukunft besser geschützt werden.

Das ist kein Meeresschutz mehr!

Die Bundesregierung versagt beim Schutz der Meere vor der eigenen Haustüre.

WDC kritisiert in seiner heutigen Pressemitteilung gemeinsam mit deutschen Umweltverbänden Änderungen des novellierten Bundesnaturschutzgesetzes im Bereich Meeresschutz. Wenn diese Gesetze Wirklichkeit werden – verschlechtert sich der Schutz von Nord- und Ostsee massiv. Das in den Verhandlungen federführende Bundesumweltministerium habe dem Druck anderer Ministerien nachgegeben und ist einen gefährlichen Handel eingegangen, um das Gesetz schnell zu verabschieden.

Walforscher im Klassenzimmer

WDC-Meeresbiologe Fabian Ritter erforscht Wale und Delfine seit vielen Jahren, er verleiht ihnen auf Konferenzen, in Fachgruppen und im Gespräch mit Politikern seine Stimme und setzt sich für den Schutz der Meere ein. Wann immer es seine Zeit erlaubt, vermittelt er sein Wissen und seine Begeisterung über die Erforschung von Walen auch den jüngsten Walfreunden unter uns.

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