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Plastiktütenverbrauch in Deutschland stark gesunken

Seit in vielen deutschen Supermärkten und anderen Geschäften eine Gebühr für Plastiktüten verlangt wird, ist der Verbrauch um 65% gesunken. Statt 68 Plastiktüten verbrauchte 2016 jeder Deutsche nur noch 45 Tüten pro Jahr. Diese Zahlen wurden von der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung für den Handelsverband Deutschland erhoben und zeigen, dass die Gebühr ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Sechs Nordatlantische Glattwale gestorben

Seit dem 7. Juni sind sechs Nordatlantische Glattwale tot im Sankt-Lorenz-Golf an der Ostküste Kanadas gefunden worden. Da es nur noch 500 Individuen dieser Walart gibt, bedeutet das den Verlust von über einem Prozent der weltweiten Population! Zwei der toten Wale waren Weibchen, die nach Einschätzung der Meeresbiologen noch fünf bis zehn Jungtiere auf die Welt hätten bringen können. Das wäre für die Zukunft der als vom Aussterben bedroht geltenden Spezies sehr wichtig gewesen.

WDC fördert junge Forscher aus Nepal und Dänemark

Seit 2013 verleiht WDC jährlich den Bharathi Viswanathan Award an Forscher, die innovative und nicht-invasive Forschungsmethoden auf dem Gebiet der Meeresbiologie mit besonderem Fokus auf Wale und Delfine entwickeln und umsetzen. Bei der nicht-invasiven Forschung werden keine Wale und Delfine in ihren natürlichen Lebensraum gestört oder gar zu Forschungszwecken getötet – dennoch können wertvolle Einsichten gewonnen werden, die auch für Artenschutzprojekte sehr hilfreich sind.

Japan: Verschwendung von Steuergeldern für “wissenschaftlichen" Walfang

Das japanische Parlament hat eine Gesetzesvorlage zur Fortführung des kommerziellen Walfangs verabschiedet. Japanische Umweltgruppen protestierten nun dagegen.

Japan nutzt ein Schlupfloch in den Bestimmungen der Internationalen Walfangkommission (IWC), das das Schlachten von Walen zu „Forschungszwecken“ erlaubt. Japanische Walfänger führen den angeblich „wissenschaftlichen“ Walfang in der Antarktis und dem Nordpazifik durch – das Fleisch wird jedoch hauptsächlich zum Verkauf angeboten.

Wie Delfine flirten

Australische Forscher glauben, den Grund für eine ungewöhnliche Verhaltensweise von männlichen Buckeldelfinen gefunden zu haben: Sie werben um eine Partnerin!

Japanische Walfangflotte setzt das Töten trotz Protesten fort

Japan setzt seine alljährlichen brutalen Waljagden im Nordwestpazifik fort. Trotz internationaler Proteste gegen den sogenannten “wissenschaftlichen Walfang” sind japanische Walfangschiffe heute wieder mit dem selbstproklamierten Ziel ausgelaufen, eine „ökologische Studie“ durchzuführen. Das erklärte Ziel ist die Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs.

Gefangene Belugas werden in Russland zu Militäreinsatz gezwungen

Laut Medienberichten aus Russland werden gefangen genommene Belugas dazu eingesetzt, Marinestützpunkte zu bewachen, Militärtaucher zu begleiten und sogar bei der Tötung von feindlichen Eindringlingen mitzuwirken. Währenddessen versucht Präsident Putin, Russlands Einfluss in der Arktis zu erweitern.

Zum internationalen Tag des Meeres – Fünf Dinge die jeder für das Meer tun kann

Wir leben auf einem blauen Planeten. Die Meere sind wichtige Sauerstoffproduzenten, Nahrungsquelle, enorme Klimapuffer, Lebensraum für unzählige Arten und die Heimat der Wale und Delfine.

Wir dürfen die Meere nicht als Müllkippe und unerschöpfliche Ressource betrachten. Auch wenn viele Menschen weit weg von den Küsten leben, sollten wir nicht vergessen, welche große Rolle die Meere für uns und das Leben auf der Erde spielen.

So können wir alle den Meeren helfen:

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