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EU-Parlament schwächt Wal- und Delfinschutz

In den Meeren Europas spielt sich, von der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, eine der größten Umweltkatastrophen der EU ab: Jedes Jahr verenden Tausende Delfine und Schweinswale in den Netzen der Fischer. Und das, obwohl es sich (auf dem Papier) um streng geschützte Arten handelt.

Ein Sommer auf dem Atlantischen Ozean

Marianne Schwarz war Praktikantin bei WDC und arbeitet jetzt bei einem Whale Watching Unternehmen auf den Azoren. In diesem Gastbeitrag berichtet sie über die Artenvielfalt in den Gewässern vor Pico und ihre Arbeit.

Habt Ihr euch schon mal gefragt, wie es ist, täglich Wale und Delfine in freier Wildbahn beobachten zu können?

Alles in Plastik?

Ein Sandwich: Brot aus der Plastiktüte holen. Streichkäsepackung öffnen und Streichkäse aufs Brot schmieren. Käseverpackung öffnen und Käse aufs Brot legen. Bio-Gurke aus ihrer Plastikhülle befreien, aufschneiden und zwischen die Sandwichscheiben legen.

Ein plastikfreies Zuhause für Wale und Delfine

Du kommst von einer langen Reise zurück und freust dich auf dein Zuhause. Während du weg warst, hat jemand deine Wohnung komplett mit Plastikflaschen und Plastiktüten zugemüllt. Klingt wie ein schlechter Scherz? Für viele Wale und Delfine ist das traurige Wirklichkeit. Große Teile ihres Lebensraums verwandeln sich in Müllkippen.

Bis sie ausgestorben sind

Der Zustand vieler großer Walpopulationen ist wegen des kommerziellen Walfangs kritisch – das ist eine bekannte Tatsache. Die exzessive und unkontrollierte Jagd dezimierte viele Walarten, einige Populationen wurden sogar ausgerottet. Das Walfangmoratorium von 1986 führte dazu, dass sich manche Arten langsam wieder erholen, jedoch ist der Zustand vieler Arten immer noch kritisch.

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